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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neues Leben in der Altstadt durch die "Heger Höfe"?
Zwischenüberschrift:
Studenten stellen Ideen zur Umgestaltung des Heger-Tor-Viertels vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Von visionär bis schnell umsetzbar: Die Sieger des Ideenwettbewerbs zur Revitalisierung des Heger-Tor-Viertels präsentierten ihre Konzepte in der Marienkirche.
Auf den einen Sieger konnte sich die Jury des studentischen Ideenwettbewerbs " Wir suchen deine Idee!" zur Wiederbelebung von Osnabrücks guter Stube, dem Heger-Tor-Viertel, nicht einigen zu gut waren die Arbeiten der fünf Teams, über die sie zu befinden hatte. Schließlich entschied man salomonisch: " Wir haben die Sieger in zwei Gruppen aufgeteilt: eine, deren Konzepte eher visionären, zukunftsweisenden Charakter haben, und eine, deren Ideen schnell umsetzbar und machbar wären", erklärte Jurymitglied Sebastian Kotte.
Teilgenommen an dem von der Vermögensbetreuung Spiekermann & Co, dem Architekturbüro Planconcept und der Fachhochschule Osnabrück ausgelobten Wettbewerb hatten Studenten aller Fakultäten der FH Osnabrück, aber auch Studenten aus Oldenburg und Münster. Am Ende setzten sich aus den rund 25 eingereichten Entwürfen aber die angehenden Landschaftsarchitekten mit ihren Ideen durch.
Mit ihrem Entwurf " Heger Höfe" haben Katharina Jungblut, Nicole Steinmann und David Theidel aus Sicht der Jury nicht nur einen marketingtauglichen Namen gefunden, sondern auch ein verhältnismäßig einfach umsetzbares Konzept geschaffen: Bisher ungenutzte Innenhöfe des Viertels sollen neue Identitäten bekommen und etwa für Flohmärkte, Straßentheater oder Sport genutzt werden. Einstimmen auf die Höfe soll der davor liegende und mit abgestimmten Arrangements gestaltete Straßenraum.
Julia Erren und Nora Fortmann führen in ihrem Entwurf über ein künstlerisch gearbeitetes Stahlband im Boden die Menschen aus den angrenzenden Stadtteilen ins Heger-Tor-Viertel, Ausstellungsschächte im Boden informieren über kulturelle Aktivitäten und Stadtgeschichte. Die Idee historische Kuriositätenkabinette griffen Sebastian Feldhusen und Juliane Ketzer auf. Sie wollen die Fugen zwischen den historischen Häusern nutzen, um dort in Miniaturausstellungen beispielsweise Stücke aus dem Nachlass Osnabrücker Künstler zu präsentieren. Diese drei Teams mit ihren schnell umsetzbaren Ideen zeichnete die Jury mit einem Preis von je 1500 Euro aus.
Einen visionären Blick in die Zukunft wagten Simon Tautz und Dennis Fischer. Sie wollen die Kreuzung vor dem Heger Tor absenken und darüber verschiedene, wie Eisschollen ineinandergreifende Plätze legen, die mit Wasser- und Veranstaltungsflächen ein Entree ins Heger-Tor-Viertel bilden.
Krischan Skuplik aus Münster geht in seinem Entwurf sogar noch weiter: Er untertunnelt sowohl den Heger-Tor- als auch Natruper-Tor-Wall und begrünt die alten Straßen. Die beiden visionären Konzepte wurden mit einem Preisgeld von je 1000 Euro gewürdigt.
" Auch wenn jetzt keiner dieser Entwürfe ein Masterplan ist, so haben wir damit doch auf jeden Fall erreicht, dass wir das Thema zum Leben erweckt und eine rege Diskussion angestoßen haben", freut sich Sebastian Kotte von Spiekermann & Co.

Bildtext: Jury und Sieger des Ideenwettbewerbs sind mit den Plänen für eine attraktivere Altstadt zufrieden. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
klu


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