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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Piesberg-Turm wird nicht gebaut
Zwischenüberschrift:
Geld fließt ins Theater
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Der umstrittene Aussichtsturm auf dem Piesberg wird nicht gebaut. Die Stadt lenkt die dafür eingeplanten 250 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II ins Theater um.
Auch der 400 000 Euro teure Mehrgenerationenspielplatz ist passé. Damit stehen insgesamt 650 000 Euro für andere Projekte zur Verfügung. Die Idee, eine Aussichtsplattform zu bauen, die sich spiralförmig um den Mast einer Windkraftanlage windet, war lange Zeit nur ein schöner Traum. Wer sollte das bezahlen? Mit dem Konjunkturpaket II öffnete sich plötzlich ein Fenster. Das Projekt passte exakt in die Anforderungen, weil es als " zusätzlich" galt und in relativ kurzer Zeit zu realisieren gewesen wäre. Das Gleiche gilt für den Mehrgenerationenspielplatz.
Doch den Ratspolitikern war nicht wohl dabei. Die SPD regte im Mai an, Turm und Spielplatz zu überprüfen und nach sinnvolleren Investitionen Ausschau zu halten, die die Kriterien des Konjunkturpaketes erfüllen.
Die Verwaltung ist fündig geworden. Das Foyer des Theaters soll saniert werden, um Energie zu sparen. Eine bessere Dämmung, ein Windfang am Eingang und andere Modernisierungen werden nach vorläufigem Stand der Planung 505 000 Euro kosten. Die Sanierung würde nicht nur 100 Tonnen Kohlendioxid im Jahr einsparen, wie Fritz Brickwedde (CDU) in der Sitzung des Finanzausschusses vorrechnete, sondern die Energiekosten des Theaters um 32 000 Euro im Jahr senken. Und um diesen Betrag soll der jährliche städtische Zuschuss an das Theater reduziert werden. Der Finanzausschuss stimmte dem geschlossen zu.
650 000 standen zur Verfügung, 505 000 fließen ins Theater bleiben 145 000 Euro übrig. Dieses Geld soll als Anschubfinanzierung für ein gesamtstädtisches Spielplatzkonzept dienen. Fast 300 Spielplätze gibt es in Osnabrück, deutlich mehr als in vergleichbaren Städten. Einige Plätze werden kaum noch genutzt und sind in einem schlechten Zustand. Die Verwaltung überprüft zurzeit, welche Plätze erhalten bleiben sollten und wie sie zu gestalten wären. Eine schnelle Umsetzung dieses Konzeptes würde dem neuen Eigenbetrieb Stadtservice über 60 000 Euro jährlich an Pflegekosten ersparen.

Bildtext: Wird nichts: der Aussichtsturm am Piesberg-Windrad.
Autor:
hin


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