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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Polizei fühlt den Radlern auf den Zahn
Zwischenüberschrift:
Ab heute verstärkte Kontrollen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit drei Monaten führt die Polizeiinspektion Osnabrück in Zusammenarbeit mit der in Osnabrück stationierten Bereitschaftspolizei verstärkt Zweiradkontrollen durch. Ab heute wird der Schwerpunkt der Zweiradkontrollen auf Fahrradfahrer verlegt.
Nach Angaben der Polizei lag der Schwerpunkt bisher auf der Kontrolle von Motorrollern und Mofas. Dazu wurde auch der neu angeschaffte Rollenprüfstand der Polizei eingesetzt, mit dem die Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge sofort vor Ort gerichtsverwertbar festgestellt werden kann. Neben vielen Verwarnungen und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wurden 42 Strafanzeigen gegen Mofa-/ Rollerfahrer eingeleitet oftmals wegen vorgenommener technischer Änderungen an den Fahrzeugen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Da bei einer erhöhten Geschwindigkeit aber auch eine Fahrerlaubnis Klasse M erforderlich ist, die die zumeist jungen Fahrer nicht besitzen, fahren sie ihre " frisierten" Fahrzeuge eben ohne Fahrerlaubnis, weshalb es regelmäßig zur Einleitung eines Strafverfahrens kommt.
Ab heute sollen die Beamten nun den Schwerpunkt bei den Zweiradkontrollen auf Fahrradfahrer verlegen. Das heißt, in den nächsten Monaten wird die Polizei in Stadt und Landkreis Osnabrück mit erheblichem personellen Aufwand Fahrradkontrollen durchführen, wobei der Zustand der Fahrräder, aber auch das Verhalten der Fahrer überprüft und festgestellte Verstöße geahndet werden.
Gerade schwächere Verkehrsteilnehmer wie ältere Menschen und Kinder fühlen sich durch das Verhalten einiger Fahrradfahrer verunsichert und gefährdet. Auch die Unfallzahlen und - folgen unter Beteiligung von Fahrradfahrern belegen die Gefahren, die von deren oft falschem Verhalten ausgehen.
Dass falsches Verhalten für die Fahrradfahrer durchaus teuer werden kann, zeigen folgende Beispiele: So kostet das Missachten des Rotlichts an einer Ampel von mehr als einer Sekunde inklusive Gebühren etwa 123 Euro, mit Gefährdung anderer sogar 183 Euro und jeweils einen Punkt in Flensburg. Gefährdung von Fußgängern durch unangepasste Fahrweise kostet 83 Euro (drei Punkte), Fahren ohne Licht oder fehlende Beleuchtung am Fahrrad zehn Euro.
Da in der Vergangenheit leider Aufklärung und mahnende Worte bei vielen Fahrradfahrern nicht zu einem ordnungsgemäßen Verhalten geführt haben, werden bei den anstehenden Kontrollen alle festgestellten Verstöße geahndet, wie es im Verwarngeld- und Bußgeldkatalog vorgesehen ist.
Daher die Bitte der Polizei: Das Fahrrad gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit in Ordnung bringen.


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