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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Unchristliche Privatschulen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" In der staatlichen Schule werden seit über 50 Jahren, wie der Kommentator des Artikels richtig schreibt, Schüler aller Weltanschauungen und Religionen selbstverständlich unter einem Dach unterrichtet, wenn auch immer noch zum Teil rückschrittlich sortiert nach Konfessionen.
Erfreulicherweise gibt es seit 1980 den für alle Schüler wählbaren gemeinsamen Ethikunterricht (in Niedersachsen Werte und Normen), der immer mehr Zulauf erfährt. Nicht zu- letzt deswegen, weil nur hier die Schüler Unterschiede wie Gemeinsamkeiten besser wahrnehmen und gegenseitigen Respekt fördern können′ (was Frau Thiel, CDU, fälschlicherweise der neuen′ Schule für drei Religionen unterstellt).
Was für ein merkwürdiges Verständnis von Innovation, Integration und Toleranz haben die im Artikel genannten Politiker eigentlich, wenn ein Rückfall hinter Selbstverständlichkeiten sie begeistert′? Wirklich innovativ und tolerant wäre es zum Beispiel, auch an der Grundschule einen für alle gemeinsamen Ethikunterricht zu schaffen, sodass endlich keine Ausgrenzung nicht christlicher Schüler mehr stattfindet."
Peter Reichl
Elisabethstraße 9
Osnabrück

" Der FDP-Fraktionsvorsitzende und all seine begeisterten Kollegen aus CDU- und Grünen-Fraktion im Stadtrat wollen es nicht begreifen: Privatschulen suchen sich die ihnen passenden Schüler aus.
Alle Schüler, die ihnen wegen Religion, Konfession etc. nicht passen, sortieren sie aus, und das geschieht zum Vorteil der Privatschüler. Als Demokraten müssten sich alle Mitglieder des Stadtrates darin einig sein: Privatschulen gehören nicht in die demokratische Gesellschaft! Nur die staatliche Gemeinschaftsschule nimmt alle Schüler auf, und zwar ohne Ansehen ihrer Religion, Konfession, Nationalität, sozialen Herkunft. Die Privatschulen wählen aus, dabei sind Religion, Konfession etc. entscheidend.
Der Neue-OZ-Kommentator hat recht; Integration und Toleranz werden seit eh und je in den Gemeinschaftsschulen praktiziert, sie dienen der ganzen Gemeinschaft, sie sind also innovativ′, die Privatschulen sind das nicht. Das muss auch die FDP begreifen und ihrer Klientel vermitteln. Die katholische Amtskirche sollte endlich die Worte ihres Herrn in die Tat umsetzen; Jesus sagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht′ (Matth. 19, 14). Jesus meint alle, er unterscheidet nicht.
Der katholische Bischof könnte bei seiner Predigt die frohe Botschaft verkünden: Wir schaffen die Privatschulen ab, denn sie sind unchristlich und undemokratisch. Dann wüsste auch der Stadtrat Bescheid. Und das Angebot an Schüler jüdischen und muslimischen Glaubens, es wäre hinfällig. Die Betroffenen und ihre Eltern könnten sich das Schicksal von Lückenbüßern und Alibi-Unpassenden ersparen."
Günter Auding
Lion-Feuchtwanger-Straße 52
Osnabrück


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