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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mehr Komfort mit Köpfchen
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Mit KNX steigt der IQ der häuslichen Elektroinstallation gewaltig an
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Haben Sie schon KNX? Was das ist? Fachleute würden sagen: KNX ist das Nachfolgesystem für den Europäischen Installationsbus (EIB). Für uns Laien: Mit KNX steigt der IQ der häuslichen Elektroinstallation gewaltig an. Morgen, 18. September, 18 Uhr, findet dazu bei Elektro Koch, Am Huxmühlenbach 7, eine Stromsparwochen-Infoveranstaltung statt.
Axel Rechenberg und sein Kollege Anton Fecke werden den Teilnehmern alles Wissenswerte mitteilen. Ein KNX-System besteht aus " Sensoren" zum Beispiel Tastern, Schaltern, Temperatur-Fühlern, Windmessern die Befehle erzeugen, sogenannte Telegramme. Die Befehle landen bei " Aktoren" also Schaltrelais für Licht, Jalousien und Ähnliches die die Telegramme in Aktionen umsetzen. Dazu kommt eine " Busleitung", die alle Sensoren und Aktoren für den Telegrammverkehr miteinander verbindet.
Wesentlicher Unterschied zur elektrischen Steuerung ist die Trennung von Stromversorgung und Gerätesteuerung. Es gibt nun zwei Netze, das Stromnetz zur Stromversorgung mit 230 Volt Wechselspannung und das Steuerungsnetz (KNX-Netz) mit maximal 30 Volt Gleichspannung. Diese werden unabhängig voneinander beziehungsweise parallel im Haus verlegt. Zudem gibt es eine " Powernet-Variante". Hier werden die Steuersignale über das normale Stromnetz gesendet. Powernet ist überwiegend für einen nachträglichen Einbau geeignet.
Zwischen dem Verbraucher (zum Beispiel Elektrogerät, Lampe, Fensteröffner) und der Netzspannung wird ein Steuerungsgerät, Aktor genannt, eingebaut. Der Aktor ist an das KNX-Netz angeschlossen und erhält von diesem Daten. Diese Daten stammen entweder direkt von einem Sensor (zum Beispiel Schalter, Helligkeit, Temperatur) oder indirekt von einem Computer (z. B. regelt dieser zeitgesteuerte Schaltungen, sonstige Auswertung von Sensordaten je nach Programmierung).
Mit der neuen Technologie KNX kann nun erstmals jede Art von elektrischem Verbraucher schnell und unkompliziert bedient werden. Neuprogrammierung ist jederzeit möglich: Ein Schalter, der vorher noch zum Anschalten einer Deckenleuchte bestimmt war, kann innerhalb von Minuten zum Einschalten der Gartenbewässerung umprogrammiert werden. Ebenso kann jedes System verschiedene Sensordaten abfragen.

Beispielsweise können die Daten eines Windmessers genutzt werden, um die Markise einzufahren oder alle Fenster und Türen bei einer bestimmten Windstärke automatisch zu schließen. Heizung, Belüftung, Alarmanlage, Haussprechanlage, Gartenbewässerung, automatische Beleuchtung und Wetterstation können so über ein einheitliches Netz kommunizieren und selbstständig auf sich wandelnde Bedingungen reagieren. Rechenberg: " Sinnvoll eingesetzt, erhöht ein KNX-System den Wohnkomfort und kann durch Senken des Energieverbrauchs Kosten sparen." Eine Zentrale ist dabei nicht nötig. Jedes Gerät enthält einen eigenen Mikroprozessor. Darüber kann man dem Gerät mitteilen, was es zu tun hat. Der Fachmann weiter: " KNX vereint die besten Eigenschaften der drei Bussysteme EIB, EHS und Batibus." Es wurde als ein System entwickelt, das für alle wichtigen Anlagen in der Gebäudetechnik und im Bereich des " intelligenten Wohnens" eingesetzt werden kann.

Bildtext: KNX-Fachmann Axel Rechenberg informiert bei Koch.


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