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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Nicht um die Glühbirne trauern"
Zwischenüberschrift:
Lichtexperte sieht sehr gute Alternativen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Peter Schkotulainsky ist Produktmanager für Beleuchtungstechnik bei der Haustechnik-Großhandlung Wilhelm Koch GmbH in Osnabrück. Zu seinen Aufgaben gehört das Erkennen neuester lichttechnischer Entwicklungen im Markt.

Herr Schkotulainsky, die Menschen trauern der guten, alten Glühbirne nach. Wie können Sie sie trösten?
Der Glühlampe braucht niemand nachzutrauern. Es gibt mittlerweile, auch wenn noch wenig bekannt, technische Entwicklungen auf Halogenlampenbasis, die nicht nur Strom sparen, sondern genauso wie Glühlampen aussehen und sogar schöneres, brillanteres Licht geben als die herkömmliche Glühlampe. Auch im Bereich der klassischen Energiesparlampen gibt es mittlerweile riesige Vielfalt an Modellen und Formen, die für nahezu jede Anwendung einsetzbar sind.

Oft wird die kalte Lichtfarbe der Energiesparlampen bemängelt. Ist das heute noch so?
Heutzutage gibt es bei den Energiesparlampen mindestens fünf verschiedene Lichtfarben, die für unterschiedliche Einsätze konzipiert sind. Es gibt warme Lichtfarben für Zuhause, kältere Farbtöne für öffentliche Gebäude oder Büros und sogar so genannte Tageslichtfarben für Arbeitsplätze mit sehr wenig Tageslichteinfall. Seit einigen Wochen gibt es sogar einen Hersteller, der eine Lichtfarbe entwickelt hat, die dem Licht der Glühlampe sehr stark nachempfunden ist.

Wohin geht die technische Entwicklung?
Die bekannte Energiesparlampe ist meiner Meinung nach am Ende ihrer Entwicklung angelangt. Zurzeit schreitet die Entwicklung der weißen LED (Licht emittierende Dioden) in riesigen Schritten voran. Für heutige Lichtquellen gibt es vereinzelt schon LED-Ersatz.
Diese Technik wird in den nächsten drei bis fünf Jahren weiterentwickelt, sodass es für nahezu alle Haushaltslampen Ersatz geben wird. Allerdings wird die LED künftig immer mehr in einer Leuchte fest integriert sein, sodass aufgrund der enorm langen Lebensdauer der LED von 20 bis zu 30 Jahren in privaten Haushalten es nicht mehr nötig sein wird, einen Lampenwechsel vorzunehmen.

Bildtext: Der LED gehört nach Ansicht von Peter Schkotulainsky die Zukunft. Foto: Gert Westdörp
Autor:
swa


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