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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Im schwarzen Loch zählt nur die Technik
Zwischenüberschrift:
Rutschmeisterschaft im Nettebad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Alle kamen durch, doch nur einer war der Schnellste: Am Wochenende wurde im Nettebad ein weiterer Teilnehmer für die 5. Niedersächsische Rutschmeisterschaft in Wolfsburg ermittelt.
steb Osnabrück. Mit der besten Vorrundenzeit von 10, 57 Sekunden rutschte sich Sven Tobergte aus Osnabrück in die Favoritenposition für die Finalrunden. " Man muss die Rutsche kennen und wissen, wo die Kurven sind", verrät Tobergte. Der 28-jährige Einzelhändler trainiert einmal pro Woche für zwei Stunden auf der Nettebad-Rutsche " Black Hole" (deutsch: schwarzes Loch). Wichtig sei ebenfalls die richtige Technik.
Für die Erwachsenen empfehle sich das magische Dreieck, also das Rutschen über nur eine Ferse und die beiden Schulterblätter. Als ebenso entscheidend für ein gutes Ergebnis gilt bei den Könnern der richtige Start. " Das macht schon zwei bis drei Zehntelsekunden aus", sagt Tobergte, bevor er sich an den ersten Finaldurchgang macht.
Der Wettbewerb in Osnabrück ist einer von 27 Ausscheidungs-Meisterschaften, die in verschiedenen niedersächsischen Bädern zwischen Juni und November ausgetragen werden. Im Nettebad konnte jeder Badegast ab acht Jahren teilnehmen, wobei er in der Vor- und Endrunde je drei Rutschdurchgänge zu absolvieren hatte. 50 von 190 Teilnehmern hatten sich für die Finalrunde qualifiziert.
Den Start in Wolfsburg hat sich Maik-Christian Welbing bereits gesichert. Er rutschte sich Anfang August in Bad Pyrmont auf den ersten Platz. Als Vorsitzender des noch jungen Deutschen Rennrutsch-Verbandes baut er gerade erste bundesweite Kontakte zu Bädern mit einer Rutsche auf. " Ein Ziel ist, für unsere Mitglieder einen verbilligten Eintritt auszuhandeln", sagt Welbing. Dafür wollen die Verbandsmitglieder werbeträchtige Aktionen, wie etwa nächtelangesDauerrutschen, für die Bäder organisieren.
Eben schießt Sven Tobergte mit über 28 Stundenkilometern aus der Nettebad-Röhre: Mit 10, 88 Sekunden legt er gleich im ersten Finallauf eine Top-Zeit vor. Der Konkurrenz gelang es im Verlauf der Endrunde nicht mehr, Tobergte mit einer besseren Rutschpartie zu übertrumpfen. So qualifizierte sich der Osnabrücker für die Niedersächsische Rutschmeisterschaft, die Mitte Dezember in Wolfsburg ausgetragen wird.

Bildtext: Auf den Schulterblättern und nur einer Ferse das ist der Trick beim schnellen Rutschen. Foto: Egmont Seiler
Autor:
steb


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