User Online: 1 | Timeout: 21:52Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auch Voxtrup wäre betroffen
Zwischenüberschrift:
Gewerbegebiet Natbergen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK/ Bissendorf. Wenn in Natbergen auf einer Fläche von 38 Hektar ein Industriegebiet entstehen sollte, kann davon ausgegangen werden, dass das auch die Menschen im benachbarten Voxtrup zu spüren bekämen. Anlass für die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) Osnabrück, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema einzuladen.
Dieser Einladung waren zahlreiche Bürger ins Haus Rahenkamp gefolgt. Nicht so die ebenfalls eingeladenen Vertreter der Bissendorfer Ratsfraktionen. So blieb es Wilhelm Bruns von der UWG Bissendorf und der Bürgerinitiative " Schönes Natbergen" (BI) überlassen, auf die Auswirkungen einer Ansiedlung der Spedition Koch im Natberger Feld hinzuweisen.
Bruns, der als Vertreter des Naturschutzbundes (NABU) Osnabrück gekommen war, verwies auf den Bodenverbrauch eines solchen Vorhabens. Zwar sei es inzwischen erklärtes bundespolitisches Ziel, diesen Verbrauch drastisch zu senken, " aber es wird trotzdem immer weiter zugebaut", sagte Bruns kopfschüttelnd. Gefahren sieht er außerdem für die Hase, die ohnehin schon stark nitrat- und phosphatbelastet sei. Bruns treibt die Sorge um die Nachhaltigkeit um: " Wir müssen die Vielfalt unserer Landschaft und ihrer Tier- und Pflanzenwelt für die Zukunft unserer Kinder erhalten."
Die von der Bürgerinitiative vorgestellten Zahlen gehen davon aus, dass von der Firma Koch am geplanten Standort täglich 1215 Transporte abgewickelt werden. " Und die fahren nicht alledirekt auf die Autobahn", warnte BI-Sprecher Günter Korte. Ein Gutteil, da waren sich auch die Voxtruper sicher, werde ihren Wohnort durchfahren. UWG-Vorsitzender Wolfgang Düsing: " Dabei werden die Lkw nicht nur in der Meller Straße, sondern auch am Gut Sandfort unterwegs sein. Die Düstruper können sich also schon mal Ohropax kaufen."
Seine eigentliche Empfehlung, die er mit UWG-Stadtratsmitglied Wulf-Siegmar Mierke teilte, lautete: " Sich informieren, aufklären. Auch wir Voxtruper müssen uns entscheiden."
Autor:
balx


Anfang der Liste Ende der Liste