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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kultur und Geschichte werden im Museum mobil
Zwischenüberschrift:
Für Kinder ein Kulturgenuss der besonderen Art
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kinder und Kulturgenuss sind zwei Dinge, die nicht immer gut zusammenpassen. Um dies zu ändern, hat sich Danh Lan Chong etwas ganz Besonderes für das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück ausgedacht: Die Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahrs entwarf ein " mobiles Kulturgeschichtliches Museum".
Das " mobile Kulturgeschichtliche Museum", ein buntbemalter Rollkasten, der die Kinder durch das Museum begleitet, hat zwei verschiedene Funktionen: " Ich habe einen Arbeitsteil entworfen, bei dem die Kinder Alltagsgegenstände von damals den passenden modernen Gegenständen zuordnen sollen, die sich in den Schubfächern des Rollkastens befinden. Kleine Kärtchen, die an den Ausstellungsstücken angebracht sind, erzählen außerdem etwas über die damaligen Lebensverhältnisse", sagte Danh Lan Chong.
Mit diesem Kastenmuseum soll der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung des Museums für Kinder leichter und attraktiver werden. Besonders die vergleichende Darstellung des Alltagsgeschehens in der Vergangenheit und der Gegenwart stand dabei für die 21-jährige Absolventin des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums im Vordergrund.
Das " mobile Museum" fungiert gleichzeitig auch als Fragenstation. In seinen zahlreichen Schubladen finden sich auch echt alte Gegenstände, bei denen die Kinder mithilfe eines kleinen Booklets herausfinden müssen, um was es sich handelt. Das ist oftmals ganz schön kompliziert. " Einen Wäschestampfer konnte ich auch nicht identifizieren", gibt Danh Lan Chong lächelnd zu.
Dr. Thorsten Heese, der die Osnabrückerin während ihres Freiwilligen Sozialen Jahrs betreute, zeigt sich begeistert über das Projekt: " Es ist schön, dass die Kinder auf diese Art und Weise Kultur hautnah erleben können. Es ist doch etwas ganz anderes, ob man die Exponate nur hinter Glas bewundern oder selber anfassen kann."
Auch Christian Wobbeler, neuer Absolvent des Freiwilligen Sozialen Jahres, ist von der Idee der Vorgängerin beeindruckt. Auch er wird nächsten Jahr ein besonderes Projekt ins Leben rufen. Zunächst aber freut er sich, die vielen Kinder und ihre Eltern oder Großeltern dabei zu beobachten, wie sie mit dem rollenden Museum die Stadtgeschichte entdecken. Das " mobile Museum" steht ab sofort für eine aufregende Reise durch das Museum zur Verfügung.

Bildtext:

Ein neuer Ansatz der Museumspädagogik: Danh Lan Chong, Dr. Thorsten Heese und Christian Wobbeler (rechts) vor dem " mobilen Museum". Foto: Elvira Parton
Autor:
fek


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