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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Im Norden gibt es keine Fenster
Zwischenüberschrift:
Die Margaretenkirche in Voxtrup hat seit letztem Jahr einen "Grünen Hahn"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die evangelisch-lutherische Margaretenkirche in Voxtrup gehört zu den Gotteshäusern der Nachkriegszeit, die in einer modernen und eher unkonventionellen Bauweise errichtet wurden.
Die 1963 geweihte Kirche ist auf dem heutigen Luftbild von der nordöstlichen Seite aus zu sehen. Aus der Luft betrachtet, ist das auf der Nord- und Südseite leicht geschwungene Flachdach gut zu sehen. Leicht verdeckt ist das Kirchengebäude auf dem Foto von dem schlanken, weißen Turm. Er liegt vor der fensterlosen Nordfront der Kirche, an der sich der Vorplatz befindet. Er wurde im vergangenen Jahr neu gestaltet.
Wie das Kirchengebäude ist auch der Turm eher schmucklos. So fallen die großen Schalllöcher und die Uhren stärker auf. Das Turmdach mit seinem recht mächtigen Kreuz ist flach und leicht überstehend.
In dem rechtwinklig angelegten Gebäude links neben dem Turm ist der Margareten-Kindergarten untergebracht. Auf dem Spielplatz an seiner Südseite können sich die Kinder auf der Schaukel oder der Rutsche austoben.
Auf der anderen Seite der Kirche ist noch ein weiteres Gebäude mit Flachdach zu sehen, das durch einen Durchgang mit ihr verbunden ist. Darin ist das Gemeindebüro untergebracht.
Seit dem letzten Jahr darf sich die Margareten-Gemeinde mit dem " Grünen Hahn" schmücken. Damit wird sie für ihr ökologisches Qualitätsmanagement ausgezeichnet. Die Gemeinde ist die erste im Kirchenkreis, die den " Grünen Hahn" bekommen hat. Um ihn zu bekommen, wird die Wirkung des Gemeindelebens entsprechend der Industrienorm ISO 14001 auf die Umweltrelevanz geprüft und kontinuierlich verbessert.
Seit mehreren Monaten gehört die Margaretenkirche zur Südstadtkirchengemeinde, einem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen evangelisch-lutherischen Gemeinden Melanchthon, Lukas, Luther und Margareten.
Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es nur wenige Protestanten in Voxtrup. Sie mussten deshalb früher den langen Weg zur Katharinenkirche auf sich nehmen. Ab 1909 konnten sie die Gottesdienste in der damals errichteten Lutherkirche besuchen. Am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen allerdings viele Flüchtlinge in den Stadtteil, sodass es deutlich mehr Protestanten gab. Nach dem Krieg feierten sie ihre Gottesdienste im Saal Rahenkamp oder im Freien im Park von Gut Sandfort. Später verkaufte die britische Armee der Gemeinde eine Baracke, die sie als Notkapelle nutzte. 1960 konnte schließlich der Grundstein für die heutige Kirche gelegt werden.
Auch dieses Motiv aus unserer Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der " Neuen Osnabrücker Zeitung" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext:

Von Nordosten aus ist die Margaretenkirche auf dem Luftbild zu sehen. Geweiht wurde sie 1963.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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