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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Drehscheibe für den Verkehr
Zwischenüberschrift:
Der Bahnhofsvorplatz wurde immer wieder umgestaltet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Viel Platz für Busse bot der Bahnhofsvorplatz in den 1960er-Jahren. Einige Gebäude sind bis heute erhalten geblieben. So das Hotel Hohenzollern am linken Bildrand, das Idunahaus dahinter und die drei Hochhäuser im Hintergrund. Foto: Wilhelm Eggert
Vom Dach des Parkhauses stammt die aktuelle Aufnahme des Bahnhofsvorplatzes. Denn am früheren Foto-Standort steht heute das Kino. Foto: Michael Hehmann
Von Marie-Luise Braun Osnabrück. " Von Grünanlagen gilt es endgültig Abschied zu nehmen", schrieb ein Redakteur des Osnabrücker Tageblattes im Mai 1956. Damals wurde der Bahnhofsvorplatz umgestaltet. Es war nicht das einzige Mal in der Geschichte des Osnabrücker Hauptbahnhofs.
Noch in den 1930er-Jahren zierte eine Parkanlage den Vorplatz des Hauptbahnhofes, der 1895 eröffnet worden war. Reisende konnten über Rasenflächen flanieren oder sich im Schatten der Bäume ausruhen, bis sie den nächsten Zug im Hauptbahnhof bestiegen. Während des Zweiten Weltkriegs war der Platz von Splittergräben durchzogen, die Schutz vor Angriffen bieten sollten.
Die alte Aufnahme zeigt den Platz in den 60er-Jahren. Zu dieser Zeit hatte das Hotel Hohenzollern einen Erweiterungsbau erhalten (links im Bild), und das Idunahaus war errichtet worden. Die drei hellen Hochhäuser stehen an der Buerschen Straße. Im Vordergrund ist der Zentrale Omnibusbahnhof zu sehen.
1962 wurde der Platz nach den Plänen von Professor Schlums umgebaut. Ziel war es erneut, dem wachsenden Verkehr gerecht zu werden. Und so wurden vornehmlich die Straßen verbreitert.
Anfang der 1980er-Jahre gab es wiederum neue Pläne für den Platz, der nun denBedürfnissen von Passanten und Anliegern besser gerecht werden sollte. Unter ihnen waren die Bahn, die Post, die Verkehrsbetriebe, Fußgänger, Rad- und Autofahrer und Taxiunternehmen.
Doch auch diese Umgestaltung genügte nur kurz: Im Jahr 2000 wurde der Platz grundlegend neu gestaltet. Drumherum wurden neue Gebäude für die Post, Spielkasino und das Kino errichtet. Und die Planer teilten den Platz für den Auto- und den Busverkehr neu auf.
Seither befindet sich ein großes Wasserbecken am westlichen Ende des Platzes, im Süden warten Fahrradständer auf wadenstarke Verkehrsteilnehmer und Taxen auf Kundschaft, und ein Dach aus Glas und Stahl soll Passagiere am Busbahnhof vor Wind und Regen schützen. Im April dieses Jahres wurden die " Battle of War" für die Ausstellung " Colossal" installiert. Sie sind zwischen den Bäumen am rechten Bildrand zu erkennen.

Bildunterschriften:

1) Viel Platz für Busse bot der Bahnhofsvorplatz in den 1960er-Jahren. Einige Gebäude sind bis heute erhalten geblieben. So das Hotel Hohenzollern am linken Bildrand, das Idunahaus dahinter und die drei Hochhäuser im Hintergrund. Foto: Wilhelm Eggert

2) Vom Dach des Parkhauses stammt die aktuelle Aufnahme des Bahnhofsvorplatzes. Denn am früheren Foto-Standort steht heute das Kino. Foto: Michael Hehmann
Autor:
Marie-Luise Braun


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