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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Keine frei aufliegende Treppe ist größer
Zwischenüberschrift:
Südstieg am Piesberg: Sonntag erster Abschnitt mit der Feldbahn befahrbar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Lückenschluss am Piesberg: Mit dem sogenannten Südstieg wird jetzt eine Verbindung zwischen Museum Industriekultur und Osnabrücks höchster Erhebung, der Felsrippe geschaffen. Zu ihr gelangt man künftig ohne Umweg über die Deponie. Die Bauarbeiten für die größte Erweiterung des Rundwanderweges " Piesberg" beginnen in der nächsten Woche und dauern bis Dezember.
Gleich zwei bauliche Besonderheiten hat die neue Strecke zu bieten: Eine 36 Meter lange Brücke wird das Firmengelände des Steinbruchs überspannen, und an der Fußkante der Felsrippe entsteht die größte frei aufliegende Treppe der Region. Die 276 Stufen der Stahlstiege überwinden rund 60 Höhenmeter und bieten zwischendurch zwei Aussichtsplattformen zum erholenden Blick auf die Stadt und ihr Umland.
Wie auf den anderen Wegen rund um den Piesberg, ist auch auf dem neuen Teilabschnitt etwas für die Umweltbildung der Besucher geplant. " Wir werden ein innovatives audiovisuelles Konzept umsetzen, das Einblicke in die Natur gewährt und die Nachnutzung der Deponie und den Steinabbau erklärt", schildert Daniela Barlag vom Projektbüro Piesberg.
Parallel zum Wanderweg fährt künftig auch die Feldbahn des Vereins " Museum für schmalspurige Industriebahnen Osnabrück-Piesberg e. V." Endstation für die Nutzer des Kurztrips wird die Treppe an der Felsrippe sein. Ein erster fertiger Teilabschnitt kann bereits am morgigen Sonntag während des Bergfestes befahren werden. Nach der Fertigstellung des Südstieges soll die Bahn laut Planungen jeweils am Wochenende verkehren.
Drei Jahre Planungsarbeit habe man für den drei Kilometer langen Wanderweg benötigt, wie sich Oberbürgermeister Boris Pistorius nach dem ersten Spatenstich erinnerte. " Diese Investition wird das Erlebnis Piesberg′ qualitativ nach vorne bringen", zeigte sich der OB überzeugt.
Das Bauvorhaben hat ein Kostenvolumen von 900 000 Euro. Die Hälfte davon steuerte die Europäische Union aus ihrem Fonds für regionale Entwicklung bei. 150 000 Euro kommen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, 125 000 vom Naturpark Terra.vita. Die Stadt Osnabrück hat einen Eigenanteil von 175 000 Euro aufzuwenden.

Bildtext: Es geht voran: Gestern fand der erste Spatenstich für den Südstieg statt.

Foto: Hermann Pentermann
Autor:
steb


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