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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für den richtigen Müll in der Tonne
Zwischenüberschrift:
Buswerbung für bessere Trennung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In der braunen Tonne ist der Wurm drin: Weil es zu viele sogenannte Störstoffe in der Komposttonne gibt, fordern die Abfallwirtschaftsbetriebe die Bürger zu mehr Sorgfalt bei der Befüllung auf. Ein farbig gestalteter Linienbus der Stadtwerke soll die Botschaft nun in alle Stadtteile transportieren.
iza Osnabrück. Jene Würmer, die für die Umwandlung des Inhalts der Bio-Tonne in wertvollen Kompost zuständig sind, wollen in der letzten Zeit nicht mehr so richtig. Sie beißen sich an Batterien, Metallen, Glas und vielen anderen Sachen die Zähne aus, die nicht in die brauen Tonne gehören.
" Der Anteil von Störstoffen bei der Kompostierung ist von 1, 2 Prozent zu Beginn der Einführung 1996 auf 5 Prozent gestiegen", hatte die Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebes, Dr. Marietta Klekamp-Lübbe, die Öffentlichkeit schon vor Wochen informiert. In einer darauf folgenden Kampagne wurde den Haushalten eine Broschüre zugeleitet, die detailliert jene Materialien auflistet, die in die Bio-Tonne gehören.
" Wer sich diesen Vorgaben verweigert, muss mit Konsequenzen rechnen", erklärte Klekamp-Lübbe. Von nun an werden falsch befüllte braune Tonnen von den Mitarbeitern mit einem Papieranhänger versehen und bei der Leerung nicht berücksichtigt. Spätestens drei Folgetage später werden sie in einer Sonderabfuhr geleert, was für den Fehlbefüller allerdings kostenpflichtig wird.
Das soll aber erst ab November gelten. Bis dahin hofft die Leitung der Abfallwirtschaftsbetriebe auf Einsicht und setzt auf den Erfolg ihrer Informationskampagne. " Gegenwärtig schauen wir nach, ob sich der Anteil der Störstoffe im Bio-Müll verringert, dann sehen wir weiter", sagte Abfallberaterin Anita Maskos .

Bildtext: Für die richtige Trennung von Biomüll wirbt der Bus der Stadtwerke, den Dominic Rödel und Wolfgang Dohm sowie Dr. Marietta Klekamp-Lübbe und Dr. Horst Baier (von links) der Öffentlichkeit vorstellen.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
iza


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