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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fester Halt für die Kirche
Zwischenüberschrift:
Fassade der St.-Barbara-Kirche wird saniert – Fertigstellung Ende Oktober
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit einigen Wochen ist die St.-Barbara-Kirche an der Natruper Straße eingerüstet. 8000 Edelstahlanker werden verbaut. Im vergangenen Jahr waren Klinkersteine aus dem Betonsturz über den Schalllöchern herausgebrochen. Nun wird die Fassade umfassend saniert. Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
hmd Osnabrück. Die Renovierung ist auch Zeichen dafür, dass der Kirchenstandort erhalten bleibt, sagt Pfarrer Ulrich Beckwermert. Dazu kommt, dass auch der nahe gelegene Kindergarten noch in diesem Jahr renoviert wird. Dann sollen die Öffnungszeiten erweitert und Plätze für Null- bis Dreijährige eingerichtet werden, berichtet Kirchenvorstand Jürgen Römer. Dies auch vor dem Hintergrund, dass durch mögliche zusätzliche Wohnflächen in den ehemaligen britischen Kasernen die Gemeinde künftig wachsen könnte.
Nun ist aber zunächst die 1963 gebaute Kirche dran und da gibt es einiges zu tun. Schon im vergangenen Jahr wurde aus Verkehrssicherungspflichten ein Absperrgitter um das Gebäude herum errichtet. Der Eingang Richtung Natruper Straße musste außerdem gesperrt werden.
Die Schadensanalyse hatte ergeben, dass die Anker, die den Klinkervorbau mit dem Beton verbinden, durchgerostet waren. Entsprechend bestand die Gefahr, dass weitere Steine herunterfallen könnten.
Nun werden pro Quadratmeter fünf neue Edelstahlanker eingebaut, sagt Architekt Christian Holte von der Bürogemeinschaft Planwerkstatt. Insgesamt 1400 Quadratmeter Fläche umfassen das zehn Meter hohe Gebäude und der 36 Meter hohe Turm. Zu diesen 7000 Ankern müssen noch zusätzliche in bestimmten Gebäudebereichen verbaut werden.
Das ist aber noch nicht alles: Die Betoneinfassungen der Fenster, sogenannte Lisenen, werden aufgearbeitet. Außerdem werden die Gebäudedecke gedämmt, die Türen restauriert und die maroden Holzlamellen in den Öffnungen des Glockenstuhls ausgetauscht. Hauptarbeit bleiben die Edelstahlanker. Die Garantiezeit: 50 Jahre.

Bildtext: Die Fassade der St.-Barbara-Kirche wird umfassend saniert. Ende Oktober sollen dieArbeiten abgeschlossen sein.

Die Anker, die den Klinkervorbau mit dem Beton verbinden, sind durchgerostet und müssen ersetzt werden.

Architekt Christian Holte zeigt einen Schaden im Klinkervorbau in etwa zehn Meter Höhe.

Fotos: Thomas Osterfeld
Autor:
hmd


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