User Online: 1 | Timeout: 04:27Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gerichte ziehen Ende September um
Zwischenüberschrift:
Justizhochhaus wird saniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ende dieses Monats ziehen Teile des Amtsgerichts und des Arbeitsgerichts Osnabrück vorübergehend in das ehemalige Telekomgebäude an der Hannoverschen Straße.
ra Osnabrück. Gut 40 Mitarbeiter der beiden Gerichte, die derzeit in der ersten bis dritten Etage des Justizhochhauses am Kollegienwall untergebracht sind, müssen für wahrscheinlich 16 Monate ihre Büros räumen. Ursache ist nach Angaben von Gerichtspräsident Gerfried Große Extermöring die Sanierung des zehnstöckigen Gebäudes für mehr als drei Millionen Euro.
Während der Umbauzeit werden die Zivilprozesse des Amtsgerichts Osnabrück, das auch für Bad Essen, Belm, Bissendorf, Bohmte, Hasbergen, Melle, Ostercappeln und Wallenhorst zuständig ist, ebenfalls im ehemaligen Telekomgebäude stattfinden. Strafprozesse und die Verhandlungen des Arbeitsgerichtes, das für die Stadt und den gesamten Landkreis Osnabrück zuständig ist, finden auch während der Renovierung im Gebäude am Kollegienwall statt. Große Extermöring geht davon aus, dass die Sanierungszeit nicht nur eine Belastung für die Mitarbeiter der Justizbehörden wird, sondern auch für Rechtsanwälte, Staatsanwälte sowie alle anderen Prozessbeteiligten und Besucher der Gerichte.
Das Hochhaus wird zunächst komplett eingerüstet und dann von oben nach unten schrittweise auf Vordermann gebracht. Nur die Mitarbeiter der unteren drei Etagen müssen umziehen an die Hannoversche Straße. In deren frei werdende Räume ziehen wiederum die Beschäftigten aus den oberen drei Etagen, wo dann die Handwerker mit ihrer Arbeit starten können. Danach beginnt dasselbe Prozedere mit dem Mitarbeitern der 5. 6. und 7. Etage des Hochhauses. Neben einer Isolierung des Gebäudes soll auch der Brandschutz erheblich verbessert werden. Kalte und zugige Zimmer im Winter und Temperaturen wie in einer Biosauna im Sommer sollen ab 2011 der Vergangenheit angehören. Das derzeit nicht gerade ansehnliche Hochhaus wird auch optisch aufgewertet. Geplant ist unter anderem, die Fensterfläche um ein Drittel zu verringern.

Bildtext: Umzug ins ehemalige Telekom-Gebäude (rechts): Ab Ende dieses Monats ziehen Teile des Arbeits- und des Amtsgerichts Osnabrück aus dem Hochhaus (links) aus.

Fotos: Michael Hehmann
Autor:
ra


Anfang der Liste Ende der Liste