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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtbahn ist sinnvoll
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Unsere französische Partnerstadt Angers macht uns vor, was wir auch tun sollten, nämlich ein Stadtbahnprojekt. Herr Professor Haller vom Büro SHP aus Hannover, das uns bei der Erstellung des Masterplans Mobilität Osnabrück begleitete, hat festgestellt, dass es sinnvoll und möglich wäre, die Martinistraße von vier auf zwei Fahrspuren zu reduzieren. So könnte eine erste Strecke vom Hauptbahnhof über den Neumarkt und die Martinistraße bis Hellern geführt werden.
Am Geld kann es eigentlich nicht liegen. Die fünf Kilometer lange Linie 1′ würde etwa 50 Millionen Euro kosten. Hierzu gibt es von Bund und Land Zuschüsse von etwa 75 Prozent, blieben für die Stadt noch 12, 5 Millionen Euro. Ein durchausüberschaubarer Betrag. Dies wäre die preiswerte Alternative bei Ausfädelung des Haller Willems am Berliner Platz. Dann könnte man also von Hellern bis Bielefeld durchfahren.
Bei Elektrifizierung der Stadtbahn kämen noch einmal 25 Millionen Euro für ein Depot und für zwei Züge fünf Millionen Euro hinzu. Auch hier gäbe es die vorgenannten Zuschüsse. Letztere Lösung wäre natürlich umweltfreundlicher. Eine höhere Akzeptanz findet eine Stadtbahn allemal, da komfortabler als ein Bus. So würden sicher viele Autofahrer wie von anderen Städten bekannt auf die Bahn umsteigen.
Weitere Linien könnten gebaut werden: vom Neumarkt über Johannis- und Iburger Straße bis Nahne und über den Wall in die Natruper Straße und weiter auf Bundesbahngleisen (hier ist dann Normalspur nötig, was in Karlsruhe auch gut funktioniert, und neue Strecken in Bielefeld werden auch mit dieser Spurweite gebaut). Ferner könnte in diesem Zusammenhang auch gleich die dringende Sanierung des Neumarkts angegangen werden. Die Stadtoberen sollten sich überlegen, ob bei einem attraktiven Platz nicht leichter Investoren für ein neues Geschäftszentrum im Ex-Wöhrl-Gebäude und die Ecke zur Johannisstraße gefunden werden könnten als beim jetzigen traurigen Zustand.
Vor dem Hintergrund, dass seit einigen Jahren in unserer Stadt keine größeren sinnvollen Projekte qualifiziert angegangen wurden, wäre es wirklich an der Zeit, etwas Sinnvolles wie eine Stadtbahn anzuschieben."
Rolf Brinkmann
Diepholzer Straße 2
Osnabrück
Autor:
Rolf Brinkmann


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