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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kirche mit zwei Namenspatronen
Zwischenüberschrift:
Schlichter und sachlicher Baustil: Die Martinskirche in Hellern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die evangelisch-lutherische Martinskirche hat gewissermaßen zwei Namenspatrone. Bei der Kirchengründung dachten die Gemeindemitglieder aber an Kirchenreformator Luther.
Wie so viele Kirchen wurde auch die Martinskirche in Hellern in den 50ern wegen der sprunghaft gestiegenen Bevölkerung in dem Stadtteil gebaut. Architekt des dem traditionellen Kirchenbau folgenden Gebäudes war Heinz Däke. Geweiht wurde die Kirche Ende 1955.
Wie frühere Kirchen wurde auch die Martinskirche von Osten nach Westen ausgerichtet. Auf unserem Luftbild ist sie von Osten zu sehen. Links schließt sich der Martinskindergarten mit seinen bunt bemalten Wänden und seiner Spielfläche an.
Die Martinskirche präsentiert sich sowohl nach innen als auch nach außen hin eher schlicht und sachlich. Damit folgte Architekt Däke der Tradition des protestantischen Kirchenbaus. Das Langhaus ist von einem braunen Satteldach überzogen. Rechts lehnt sich der quadratische Glockenturm mit einer Ecke an die Kirche an. Er wird von einem Pyramidendach mit einer langgestreckten, transparenten Laterne gekrönt. Die Seiten des Turms sind außerdem mit Dreifenstergruppen verziert.
Besonders markant für die östliche Wand der Kirche ist das große Rundfenster. Über die Rasenfläche vor der Nordwand verläuft ein Fußweg, der direkt zum Pfarrhaus führt.
Links und damit südlich von der Kirche ist der Eselspatt zu sehen. Er wird in der Bildmitte von der Großen Schulstraße abgeschnitten und geht weiter östlich weiter. Früher war der Patt der Fußweg nach Tecklenburg.
Mit dem Namen ihrer Kirche wollte die Gemeinde bei der Gründung an den Reformator Martin Luther erinnern. Der Name gehört aber auch zu dem heiligen Martin, der einem frierenden Bettler geholfen haben soll, indem er seinen eigenen Mantel in zwei Teile schnitt und ihn mit dem armen Mann teilte.
Auch dieses Motiv aus unserer Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der " Neuen Osnabrücker Zeitung" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext: Die Martinskirche liegt am alten Fußweg nach Tecklenburg, dem Eselspatt. Die Kirche selbst stammt aber aus deutlich jüngeren Zeiten.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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