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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eltern im Verkehr oft kein Vorbild
Zwischenüberschrift:
Fehlverhalten gefährdet Kinder
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Polizei hat gestern an der Heiligenwegschule im Stadtteil Schinkel auf verkehrswidriges Verhalten aufmerksam gemacht. Neben Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungsunterricht in den Schulklassen richtete die Polizei ihren Fokus auf ein besonderes Problem der Schulwegsicherheit: die Eltern.
Das Bild, das sich am Mittwochmorgen vor dem Schulgebäude ergibt, gehört leider zum Alltag in Osnabrück: Kinder, die nicht angeschnallt sind oder keinen Kindersitz haben. Eltern, die in der Feuerwehrzufahrt oder in zweiter Reihe parken. Eltern, die mit ihren Kindern bei Rot über die Ampel gehen. Vorbildfunktion?
Die Präventionsarbeit der Polizei im Rahmen der Aktion " Sicherer Schulweg" richtet sich daher auch auf die Schulung der Eltern. Das Fehlverhalten der Väter und Mütter wird gezielt von den Beamten angesprochen, in besonders krassen Fällen verteilen sie Bußgelder. " Kleine Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer", so Karin Heinrich, Leiterin des Fachbereichs Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück. " Wir haben daher mit der Bereitschaftspolizei und den Schulen ein abgestimmtes Konzept entwickelt. Dazu gehören auch Geschwindigkeitskontrollen an den Schulen."
Immer gleiche Ausreden
Die Ausreden der ertappten Väter und Mütter kennt Polizeioberkommissar Karl-Heinz Klenk zur Genüge: " Wir hören immer wieder die Ausrede, man sei spät dran, und es sei nur heute so." Auf Nachfrage bei den Kindern ergibt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Nein, wir haben keine Kindersitze. Dabei ist bis zur Größe von 1, 50 Metern der Kindersitz Pflicht. Nur eine Ausnahme? Klenk und das Präventionsteam haben eine klare Meinung zum Thema Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen. " Wir wollen nicht, dass die Eltern die Kinder bis zur Schule fahren. Das Beste ist, wenn die Kinder selbst zur Schule gehen. Die Eltern sollten den Schulweg vorher mit ihren Kindern abgehen und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen." Damit die Kinder auch alleine sicher zur Schule finden, markieren die Polizisten mit gelben Füßen einen Weg auf dem Asphalt.
Damit auch die Eltern lernen, welche Gefahren auf dem Schulweg lauern und wie man sich im Straßenverkehr verhält, geben die Polizisten den Schülern zudem Informationsbroschüren mit. " Das Ziel ist, dass die Kinder zu Hause auf Sicherheitsmängel aufmerksam machen. " Wir hatten schon Kinder, die am nächsten Tag zu Hause gesagt haben: " Papa, du darfst mich nicht zur Schule fahren, ich hab keinen Kindersitz", erklärt Klenk den Ansatz des Präventionsteams.
Unterstützt wurde die Polizei bei ihrer Aufklärungsarbeit durch das Maskottchen " Matze". Die Schüler waren von der Stoffgiraffe beeindruckt.

Bildtext: Bitte folgen: Karl-Heinz Klenk und Maskottchen " Matze" weisen den Kindern der Heiligenwegschule einen sicheren Weg durch den Osnabrücker Verkehr.

Foto: Egmont Seiler
Autor:
asbe


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