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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Reparatur aus dem Hubschrauber
Zwischenüberschrift:
Kabel wird heute instand gesetzt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Monteur des Energiekonzerns RWE repariert heute am Zoo ein Kabel der Hochspannungsleitung. Das Besondere dabei ist, dass der Einsatz aus einem speziell ausgerüsteten Hubschrauber erfolgt. Das Unternehmen greift damit nach eigenen Angaben auf ein europaweit einmaliges Verfahren zurück.
Normalerweise müsse ein Hubsteiger angefordert und der Strom abgestellt werden, erläutert RWE-Sprecherin Ruth Brand. Um diesen Aufwand zu umgehen, habe das Unternehmen vor etwa drei Jahren das neue Verfahren entwickelt und inzwischen mehrfach erfolgreich praktiziert. So könnten Reparaturarbeiten zügig, ohne Flurschäden und ohne Unterbrechungen der Energieversorgung durchgeführt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtbundesamt und dem Helikopterunternehmen Rotorflug wurde der Hubschrauber mit einer Arbeitsbühne ausgerüstet, die dem RWE-Monteur Christian Johann das Arbeiten aus der Luft ermöglicht. Der Hubschrauber, der in Ibbenbüren startet, braucht nicht zu landen.
Im Juli waren RWE-Mitarbeiter bereits einmal mit einem Helikopter unterwegs, um aus der Luft heraus rund 1200 Kilometer Hochspannungs-Freileitungen und 4500 Masten in der Region zu überprüfen. Aus dem Hubschrauber heraus lassen sich Schäden erkennen, die vom Boden aus schwer feststellbar sind. Dazu gehören etwa kleine Aufspleißungen des Seiles durch Blitzeinschläge oder Beschädigungen an Isolatoren.
Eine solche Aufspleißung ist am Lichtwellenseil der Leitung zwischen Zoo und Kreishaus am Schölerberg festgestellt worden und wird nun behoben. Das Lichtwellenseil ist das oberste Kabel der Hochspannungsleitung, dient als Blitzableiter und für dieÜbertragung von Telekommunikationsdaten und steht nicht unter Strom. Die Reparaturarbeiten heute haben eine weitere Besonderheit. Der RWE-Monteur und sein Pilot arbeiten in direkter Nachbarschaft zu den Freigehegen von Giraffen und Impalas, die als Fluchttiere auf Lärm schreckhaft reagieren. Daher ist der Zoo im Vorfeld informiert worden. Es ist allerdings nicht geplant, die Tiere für die Zeit der Reparaturarbeiten in ihre Häuser zu bringen.

Bildtext: Europaweit einmaliges Verfahren: RWE-Monteur Christian Johann wird heute Vormittag am Zoo aus dem Hubschrauber ein Kabel der Hochspannungsleitung reparieren. Das Foto entstand vor einem Jahr bei einem vergleichbaren Einsatz.

Foto: RWE



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