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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt soll Zahl der Mietwagen regulieren
Zwischenüberschrift:
Verband schlichtet im Taxi-Streit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Stadt prüft, ob sie die Zahl der Mietwagen beschränken kann, ohne gegen Recht und Gesetz zu verstoßen. Das ist ein Ergebnis des Gesprächs zwischen Vertretern des Taxi-Clubs Deutschland, der Mietwagen-Branche und des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe (GVN).
Der " Knackpunkt" sei die Frage, ob die Stadt eine Mietwagen-Genehmigung mit Hinweis auf den ausgeschöpften Taximarkt verweigern könne, sagte GVN-Geschäftsführer Ulrich Höfner, der das Gespräch moderierte. Taxifahrer brauchen eine Konzession. Die Stadt prüft bei der Vergabe, ob der Taxler die Eignung, die finanzielle Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzt. Geprüft wird aber auch, ob ein weiteres Taxi erforderlich ist. ZurzZeit gibt es 137 Taxen und 69 Mietwagen in Osnabrück. Mietwagen-Betreiber benötigen dagegen keine Konzession, sondern nur eine Genehmigung. Die Stadt fragt dabei nicht, ob der Markt ein weiteres Chauffeur-Unternehmen verkraften würde.
Der Taxi-Club beklagt, dass der Markt dadurch in Schieflage und die Existenzgrundlage der Taxler in Gefahr geraten ist. Er wirft Mietwagen-Fahrern vor, sich nicht an die Regeln zu halten. Der Taxi-Club legte der Stadt zahlreiche Anzeigen wegen mutmaßlicher Verstöße vor.
Die Stadt gehe den Vorwürfen nach und prüfe jede einzelne Anzeige. Das sei in dem Gespräch versichert worden, sagte Höfner. " Wir haben in ruhiger, sachlicher Atmosphäre die Positionen ausgetauscht", so Höfner weiter. Es sei kein " Krisengespräch" gewesen.
Dass das Taxi-Gewerbe unter Briten-Abzug und Wirtschaftskrise leidet, ist unbestritten. Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe widerspricht aber den Angaben des Taxi-Clubs, die Umsätze im Tax-Gewerbe seien um 40 Prozent gesunken. " Das muss man differenziert betrachten", sagte Verbandssprecher Höfner. Taxiunternehmen mit einem hohen Anteil an Stammkunden spürten von der Krise deutlich weniger.
Der Taxiunternehmer Thomas Pahl aus Dissen hat sich in der Diskussion zu Wort gemeldet und vor Schwarzmalerei gewarnt. Er wirft den Kollegen vom Taxi-Club in Osnabrück vor, sich nicht weiterentwickelt zu haben und den steigenden Ansprüchen der Kundschaft nicht gerecht zu werden. Pahl setzt nach eigenen Angaben auf Service und Komfort, schickt seine Fahrer in einheitlicher Kleidung los und hält einen 24-Stunden-Dienst aufrecht. " Die Kunden honorieren das", sagt Pahl.
Autor:
hin


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