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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gute Chance für den Arbeitsmarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ich gebe zu, die spanische Untersuchung, die von Herrn Prof. Appel zitiert wird, ist mir nicht bekannt, sie ist aber auch nicht plausibel und deckt sich nicht mit anderen Erhebungen, die in Deutschland zum Beispiel vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) oder dem Bundesverband Wind-Energie (BWE) durchgeführt wurden.
Absolut unverständlich ist das Ergebnis vor allem deshalb, weil für Strom aus regenerativen Quellen ein sehr viel höherer Arbeitszeitbedarf anzusetzen ist als für konventionelle Energiequellen. So benötigt eine Einheit Windstrom etwa dreimal so viel Arbeitszeit wie Kohlestrom und etwa zehnmal so viel Arbeitszeit wie Atomstrom.
Das ist im Übrigen auch genau das Interessante an dieser Stromquelle, weil sie bei erträglichem Preis (zwischen 4, 8 und 9, 1 Cent/ Kilowattstunde) viel mehr Arbeit generiert, das heißt, der Strompreis wird direkt in Beschäftigung umgesetzt, und die Wertschöpfung bleibt im Lande, bei Herstellern, Zulieferern, Wartungsfirmen, Transportunternehmen etc.
In den letzten zehn Jahren hat allein die Windbranche in Deutschland 100 000 Arbeitsplätze geschaffen, die zum größten Teil anspruchsvoll und gut bezahlt sind. Die Jobs in der gesamten Regenerativbranche sind im gleichen Zeitraum auf über 250 000 angewachsen, bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum und meistens recht robustem Arbeitsmarkt.
Mir ist auch schleierhaft, wie alt wohl die zitierte Studie ist, immerhin wurde die genannte Europäische Gemeinschaft schon vor etwa 20 Jahren durch die Europäische Union (EU) ersetzt."

Jürgen Ebert
Vorsitzender des BWE- Regionalverbandes
Teutoburger Wald/ Wiehengebirge
Galbrinkstraße 2
Melle
Autor:
Jürgen Ebert


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