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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Eltern ernst nehmen: Gesamtschule für den Schölerberg"
Zwischenüberschrift:
Käthe-Kollwitz-Schule schreibt offenen Brief – Oberbürgermeister verärgert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Käthe-Kollwitz-Schule fordert in einem öffentlichen Brief, auf dem Schölerberg eine Integrierte Gesamtschule (IGS) zu gründen. Oberbürgermeister Boris Pistorius findet diese Form der Mitteilung drei Tage vor offiziellen Gesprächen über das weitere Vorgehen " befremdlich".
Die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule hat alle Voraussetzungen für eine unendliche Geschichte: Diskutiert wurden anfangs zwei Gesamtschulen. Die evangelische Kirche bot sich als Träger einer Kooperativen Gesamtschule am Schulzentrum Eversburg an. Die Käthe-Kollwitz-Schule am Schölerberg will Integrierte Gesamtschule werden.
Bei einer ersten Elternbefragung zum Standort Schölerberg hatte es eine breite Zustimmung gegeben. Als dann der Rat die Einrichtung einer Gesamtschule in Eversburg beschloss und zum zweiten Mal die Eltern befragte, wurde die für einen fünfzügigen Schulbetrieb nötige Zahl von 130 Schülern pro Jahrgang verpasst. Als Folge lehnte die Landesschulbehörde eine zweite Gesamtschule generell ab.
Jetzt bringt sich die Käthe-Kollwitz-Schule wieder ins Gespräch. In dem offenen Brief an die Ratsmitglieder verweisen die Schulleitung und der Personalratsvorsitzende darauf, dass das Votum der ersten Elternbefragung zum Standort Schölerberg den Bedarf für eine sogar zehnzügige Gesamtschule nachweise. Jetzt, da die Alternative die Errichtung einer Gesamtschule in Eversburg gescheitert sei, " sollten die Parteien die erste Elternbefragung nun endlich ernst nehmen und die Gründung einer IGS am Schölerberg auf den Weg bringen." An den Kosten könne es nicht scheitern.
Den Stand der Überlegungen wollte OB Pistorius gestern nicht kommentieren. Er verwies darauf, dass am Montag und Dienstag kommender Woche Gespräche mit allen Beteiligten auch mit der Käthe-Kollwitz-Schule geführt würden. Zu diesem Treffen habe die Stadt frühzeitig eingeladen.
Dass sich die Schule wenige Tage vorher mit ihrer Forderung an die Öffentlichkeit wende, sei ein " Bruch der Zusammenarbeit". Die Stadt habe im Verlauf der gesamten Diskussion immer die Schulen zuerst und dann die Zeitung informiert. Wenn die Käthe-Kollwitz-Schule nun vorher die Öffentlichkeit suche, sei dies " befremdlich".
Autor:
S.


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