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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit der Sonne im Tank zur Arbeit
Zwischenüberschrift:
Mit Elektromobilen umweltfreundlich ans Ziel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ottmar Steffan aus Osnabrück, Michael Lutze aus Hasbergen und Johannes Vornholt aus Bad Iburg setzen seit Jahren auf Elektromobilität. Ob Auto oder Fahrrad, ob für den Weg zur Arbeit oder für die kurze Strecke zum Supermarkt sie lassen sich von Strom und nicht von fossilen Energien antreiben.
dpo Osnabrück. Dafür betreiben sie sogar teilweise eigene Anlagen zur Energiegewinnung. So " tankt" Michael Lutze Strom für seinen Kewet aus der Stromleitung, in die die Energie eingespeist wird, die seine Fotovoltaikanlage auf dem Dach seines Einfamilienhauses spendet. " Ich gewinne durch die Anlage jährlich etwa 3300 kWh Solarstrom. Davon verbrauche ich durch energieeffizientes Wohnen nur 2400 kWh, worin die 750 kWh für mein Elektromobil eingerechnet sind. Damit komme ich 8000 Kilometer weit", erklärt der Hasberger.
" Wir sind von E lektromobilität begeistert und denken, dass sie sich über kurz oder lang etablieren wird", meinen die drei Männer aus dem Osnabrücker Land. " In anderen Ländern findet die Elektromobilität viel mehr Beachtung. Die deutsche Industrie hat unserer Meinung nach die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt", so Lutze.
1991 kaufte er sich sein erstes E-Mobil, einen Pinguin 4. Damit war er nicht allein im Osnabrücker Land: Mitte der 90er gab es sogar ein Dutzend E-Mobil-Fahrer, die sich zu einem Arbeitskreis zusammenschlossen, der mittlerweile mit dem Solarenergieverein Osnabrück (SEV) verschmolzen ist. " Da E-Mobile nicht von den großen Autoherstellern angeboten werden, fehlt natürlich auch der Service. Die nächste Werkstatt für E-Mobile befindet sich beispielsweise in Münster", lächelt Ottmar Steffan. Daher beraten sich die E-Mobil-Besitzer bei Reparaturen gegenseitig. " Die Technik schafft immer bessere Voraussetzungen. Wir wundern uns, dass die Autobauer noch nicht auf Elektromobilität gesetzt haben", kritisiert Lutze. Eine voll geladene Batterie schafft 150 Kilometer am Tag. " Diese Reichweite klingt nicht sehr weit die meisten werden sie aber kaum nutzen", erklärt Steffan.
Neben den Autos gibt es noch die E-Bikes, die immer mehr Beachtung finden, ergänzt Johannes Vornholt. Er fährt jeden Tag mit seinem Fahrrad 20 Kilometer bis zur Arbeitsstelle und kommt dank des E-Bikes ruhig und frisch dort an. " Der Motor, der ebenfalls von solarem Strom angetrieben wird, ist an den Radnaben versteckt angebracht und liefert eine Tretunterstützung. So ist das Fahren langer Strecken angenehm. In der Schweiz werden damit sogar Rennen gefahren", erzählt der Iburger.
Weitere Informationen zu Solar- und Elektromobilen gibt der Solarenergieverein Osnabrück, Fotovoltaik und Solarmobile, Michael Lutze, Telefon: 0 54 05/ 49 97.

Bildtext: Sie fahren gerne umweltbewusst: Michael Lutze an seinem Kewet, Ottmar Steffan am City-EL und Johannes Vornholt mit seinem Hybridrad (Foto von links).

Foto: Thomas Osterfeld

Autor:
dpo


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