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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Roy weiter in Einzelhaft
Zwischenüberschrift:
Ausbrecher-König sucht neues Zuhause
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Noch immer kein neues Zuhause für Ausbrecher-König Roy: Nach wie vor lebt der Wolf allein im Osnabrücker Zoo. Durch seine spektakuläre Doppelflucht vor einem Jahr ist er zum wohl berühmtesten Tier der Stadt geworden.
Zweimal innerhalb von vier Wochen war der mittlerweile fünfjährige Wolfsrüde damals aus seinem Gehege ausgebüxt. Bei seiner ersten Flucht übersprang er den wegen Reparaturarbeiten abgeschalteten Elektrozaun. Erst am folgenden Tag setzte ihn der Narkosepfeil eines Jägers bei GMHütte außer Gefecht.
Einen Monat später riss Roy erneut aus und lief auf der Voxtruper Straße einem erstaunten Jogger in die Arme. Wieder hatte Roy 20 Zoomitarbeiter und ebenso viele Polizisten auf Trab gehalten, bevor er seinen Häschern an der A 33 ins Netz ging.
Danach landete der Wolf im Hochsicherheitstrakt: In einem auch für Tiger ausbruchssicheren Gehege verbüßt Roy nun Einzelhaft. Die Rückkehr ins Rudel ist unmöglich, weil sich dort neue Hierarchien gebildet haben.
" Roy ist munter, es geht ihm gut", sagt Susanne Klom-burg. Die Zoodirektorin versucht, ihn an einen anderen Tierpark zu vermitteln. " Leider haben wir bis heute nur recht unseriöse Angebote erhalten", sagt sie. Eine Auswilderung etwa komme nicht infrage. " Roy hat keine Scheu vor Menschen die Gefahr ist dann, dass er sich einen Dackel von der Leine nimmt."

Bildtext: Immerhin 100 Quadratmeter hat Roy im Zoo zur Verfügung. " Wir möchten, dass er in einem neuen Zuhause mindestens genauso viel Platz hat", sagt die Zoodirektorin.

Foto: Pentermann
Autor:
bekr


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