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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
EU zahlt den Stadtwerken Agrar-Beihilfe
Zwischenüberschrift:
58 000 Euro für Beratungen
Artikel:
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Originaltext:
Die von der Europäischen Union im Internet veröffentlichte Liste der Subventionsempfänger hält eine Überraschung bereit: Einer der größten Nutznießer der Agrarbeihilfen in Osnabrück sind die Stadtwerke.
58 135, 08 Euro haben die Stadtwerke im vergangenen Jahr aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (Eler) erhalten. Die Liste, deren Veröffentlichung Anfang Juni lebhafte Diskussionen in Deutschland auslöste, weist insgesamt 145 Osnabrücker Landwirte, Betriebe, Institutionen oder Stiftungen aus, die 2008 aus einem der europäischen Agrarfonds unterstützt wurden. Die Summen reichen von 72, 40 bis zu 250 509, 13 Euro.
Die Stadtwerke kassierten die Agrarsubvention für die Beratung der Landwirte, die in der Nähe der Wasserwerke Düstrup, Thiene und Wittefeld Flächen bewirtschaften. Wie Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer erklärt, wird mit dem Geld die Arbeit von drei Agraringenieuren bezahlt, die im Dienst des Landes Niedersachsen beratend tätig sind. Im Kern handelt es sich um eine Umwegfinanzierung: Die Stadtwerke (und mit ihr viele andere Wasserversorger in Niedersachsen) lassen sich von der EU für die Beratung subventionieren und geben das Geld an das Land weiter, das die Berater beschäftigt.
Die Evangelischen Stiftungen in Osnabrück kamen 2008 in den Genuss von 43 521 Euro aus dem Eler-Programm für die Bewirtschaftung ihrer Wälder. Das Geld wurde nach Angaben des stellvertretenden Forstamtsleiters Uwe Wessel für den " forstwirtschaftlichen Umbau" verwendet. Dabei werden Fichtenwälder in ökologisch wertvollere Mischwälder umgewandelt. Auch der Wegebau zum Beispiel im Hörner Bruch wird zum Teil aus EU-Agrar-Töpfen finanziert. Der Sturm Kyrill habe gezeigt, wie wichtig die forstwirtschaftlichen Wege seien, um Wälder angemessen pflegen und bewirtschaften zu können. Auch der Bischöfliche Stuhl (7960 Euro) und die Heger Laischaft (13 871 Euro) haben für diese Zwecke Zuschüsse aus dem Eler-Programm erhalten. Es handelt sich um projektbezogene Beihilfen, die nicht dauerhaft gezahlt werden.
Die Fachhochschule Osnabrück durfte sich 2008 über Prämien für zwei landwirtschaftliche Betriebe unter ihrem Dach freuen. Die Zahlungen gingen nach Angaben von FH-Pressesprecherin Miriam Riemann an den Nettehof, einen konventionell bewirtschafteten Gemischtbetrieb, und den Waldhof, einem seit 1998 anerkannten Bioland-Betrieb.
5, 5 Milliarden Euro
Deutschland erhält jedes Jahr rund 5, 5 Milliarden Euro an Agrarsubventionen aus Brüssel. Im Juni folgte die Bundesregierung der Vorgabe der EU-Kommission, die Summen und Namen der Empfänger im Internet zu veröffentlichen. Nur Bayern widersetzte sich anfangs der Vorgabe, musste dann aber nachgeben. Die Liste stellte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ins Internet.
Ausgewiesen sind die Direktzahlungen, die die Landwirte als Ausgleich für Preissenkungen erhalten. Die Zuschüsse sind an Umwelt-, Verbraucherschutz, Tierschutz- und Sozialstandards gebunden. Daneben gibt es Beihilfen beim Aufkauf vonÜberschussproduktionen und für die Herstellung von Schulmilch und Stärke. Am weitesten verbreitet ist das Programm zur Förderung des ländlichen Raumes( Eler).
Internet: www.agrar- »
fischerei-zahlungen
Autor:
hin


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