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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Laternen auf dem Radweg
Zwischenüberschrift:
"Schildbürgerstreich" an der Meller Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Anwohner und Fahrradfahrer sprechen offen von einem " Schildbürgerstreich". Mitten auf dem neuen Radweg an der Meller Straße nahe der Einmündung Am Galgesch stehen Laternen und behindern den Fahrradverkehr.
Eberhard Veith aus Voxtrup, der hier auf dem Weg von der Innenstadt nach Hause regelmäßig entlangfährt, kann nur den Kopf schütteln. Er fragt sich, ob es Pfusch der Baufirma oder einfach nur Gedankenlosigkeit der Planer war.
Die Stadtverwaltung hat das Problem erkannt. " Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte", bedauert Jürgen Schmidt, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. Es stecke keine Absicht dahinter, irgendwer habe nicht aufgepasst. Jetzt sollen die Masten kurzfristig versetzt werden.
Seit Jahren ist die Meller Straße Dauerbaustelle, weil die Stadtwerke die Kanäle erneuern. Mehrere Teilstücke sind inzwischen wieder befahrbar. Der kombinierte Fuß-und-Rad-Weg zwischen Am Riedenbach und AmGalgesch wurde vor drei Wochen fertiggestellt. Die Straßenlaternen auf diesem Abschnitt sind alt. Früher befanden sie sich genau zwischen dem Geh- und dem Radweg, der näher an der Straße verlief. Jetzt ist hier zusätzlich ein kleiner Parkstreifen angelegt worden. Als Folge ist der rot gepflasterte Radweg weiter Richtung Häuserfront gerückt ohne Rücksicht auf die vorhandenen grün gestrichenen Laternenmasten. Insgesamt gibt es drei Gefahrenpunkte: Zweimal steht eine Straßenlaterne genau mittig (unter anderem direkt an der Einmündung Am Galgesch) und einmal am rechten Rand des neuen Fahrradweges.
Für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Osnabrück handelt es sich um eine sehr ärgerliche Angelegenheit, die so " leider regelmäßig vorkommt", wie der Vorsitzende Bernd Schneider beklagt. Er hält Straßenlaternen als Hindernis mitten auf dem Radweg für sehr gefährlich, Unfälle an solchen Stellen seien absehbar. Es sei sehr enttäuschend, dass die Planer das nicht sofort besser im Blick gehabt hätten.
Hans Gerd Riemann, der seit 40 Jahren im Viertel zwischen Meller Straße und Schölerberg lebt und häufig den Radweg benutzt, musste zunächst über den " Schildbürgerstreich" schmunzeln, doch inzwischen hat er für den Vorgang nur noch ein Wort übrig: " Wahnsinn!" Nachträglich etwas zu verbessern verursache doch nur unnütze Kosten. Dass in diesen Tagen rot-weiße Warnbaken montiert worden seien, mache die Situation nicht besser.
Der ADFC bittet Fahrradfahrer, auf Mängel im Osnabrücker Radwegenetz aufmerksam zu machen. Im Internet steht dafür ein so genannter Mängelbogen bereit (www.adfc-osnabrueck.de) ».

Bildtext: Gefährliches Hindernis: Mitten auf dem neuen Radweg an der Meller Straße stehen einige Laternen. An den Masten sind inzwischen rot-weiße Warnbaken angebracht worden.

Foto: Jörn Martens
Autor:
jan


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