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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jubel wie im VfL-Stadion
Zwischenüberschrift:
Neu gestalteter Hoffmeyerplatz mit 100 jungen Kickern eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sie kamen alle: Messi, Drogba und Basler, aber auch Reichenberger, Cichon und Engel. Die Namen auf den Trikots der etwa 100 Mädchen und Jungen, die gestern zur Eröffnung des neuen Bolzplatzes am Hoffmeyerplatz kamen, spiegelten die Vielfalt ihrer Idole wider. Konstantin Engel kam übrigens höchstpersönlich. Er war nicht der einzige Prominente.
Im Januar 2007 hatte der Sturm " Kyrill″ in Deutschland gewütet. Auch auf dem Hoffmeyerplatz wurden Bäume entwurzelt. Da der Bolzplatz und der Spielplatz saniert werden mussten, bot sich die Gelegenheit für eine Neugestaltung.
48 neue Bäume wurden gepflanzt, neue Wege angelegt und der Spielplatz erneuert. Der Umbau hat 200 000 Euro gekostet. 20 000 Euro spendete die Spedition Hellmann, um Schatten spendende Bäume anzuschaffen, berichtete Ulrich Beermann vom Eigenbetrieb Grünflächen der Stadt Osnabrück.
Beermann sagte am Rande der Eröffnungsfeier, dass jeder Stadtteil mit einem Bolzplatz ausgestattet werden solle, der die gleiche Güte besitze wie der am Hoffmeyerplatz. Dort haben Hobby-Fußballer früher auf Kies gekickt. Jetzt sorgt ein Kunststoffbelag für ein weiches Geläuf.
Für den Platz fand der neue VfL-Trainer Karsten Baumann lobende Worte. Es sei gerade für junge Fußballer wichtig, auf einem kleinen Feld zu spielen, sagte der Fußballlehrer, der von den Fans " Kaba″ genannt wird: " Da ist mehr Action als auf großen Plätzen. Die Kinder können hier mehr spielen und müssen nicht so viel laufen.″
Zum Laufen waren die vielen jungen Kicker auch nicht zum Hoffmeyerplatz gekommen. Sie trainierten mit dem Kabarettisten Kalla Wefel. Der ehemalige Linksaußen der VfL-Jugendauswahl leitet für das Jugendzentrum Westwerk beim Ferienpass Fußballgruppen. Er besitzt sogar den Trainer-B-Schein. " Der ist aber uralt″, merkte Wefel süffisant an. Sein Training geht über die Balltreterei hinaus: " Die Mädchen und Jungen lernen bei mir höfliche Umgangsformen, gepflegte Sprache und das Singen.″
VfL-Spieler Konstantin Engel, genannt Koka, gab den jungen Talenten Ratschläge, wenn sie mal den Weg als Profi-Fußballer beschreiten wollen: " Ihr sollt den Spaß beibehalten und die Schule nicht vernachlässigen.″
Karsten Baumann, Konstantin Engel und der U- 23-Spieler Victor Falk verausgabten sich nicht bei der Trainingseinheit, die auf dem Platz in der prallen Sonne stattfand. Baumann stand im Tor, posierte für Fotos und schrieb Autogramme.
Oberbürgermeister Boris Pistorius schwärmte vom Bolzplatz: " Er ist eine Perle in der Innenstadt.″ Pistorius nahm ebenso wie Stadtbaurat Wolfgang Griesert, Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder und dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Uli Sommer, an der Eröffnung teil. Den jungen Kickern sagte der OB: " Ihr könnt hier supermiteinander bolzen ganz egal, in welchem Trikot ihr spielt.″

Bildtext: Eine " Perle in der Innenstadt″ nannte Oberbürgermeister Boris Pistorius den neu gestalteten Hoffmeyerplatz, den er gestern zusammen mit VfL-Trainer Karsten Baumann und dem Spieler Konstantin Engel freigab. Foto: Jörn Martens
Autor:
tw


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