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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lotter Straße: Schon wieder ein Wettbewerb
Zwischenüberschrift:
Dieses Mal werden Investoren gesucht – Ergebnis von 2004 hat keine Bedeutung mehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt sucht einen Investor für das Quartier an der Lotter Straße mit dem alten Busdepot und der Kunststofffabrik Hagedorn. Bei der Gestaltung müssen sich die Planer keine Zwänge auferlegen die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs von 2004 werden ausdrücklich nicht als Vorlage herangezogen.
Bis zum 31. Juli können sich Investoren aus ganz Europa beim Sanierungsträger Deutsche Baubecon bewerben. Der aktuelle Wettbewerb bezieht sich auf einen ersten Bauabschnitt von 12 700 Quadratmetern. Zur Verfügung stehen das Hagedorn-Gelände, das Ende September frei wird, und eine Fläche der Stadtwerke am Schnittpunkt von Lotter Straße und Kirchenkamp.
Laut Ausschreibung soll vor allem Wohnraum geschaffen werden, aber auch für Dienstleistungen, wohnverträgliches Gewerbe und stadtteilbezogenen Einzelhandel soll Raum geschaffen werden. Dem ersten Planquadrat sollen weitere Bauabschnitte folgen, vor allem das ehemalige Stadtwerke-Depot zwischen Ernst-Sievers-Straße und Augustenburger Straße.
Um das gesamte Gelände von 4, 7 ha ging es schon beim städtebaulichen Wettbewerb vor fünf Jahren. 20 Architektenbüros hatten sich daran beteiligt. Auf Platz 1 kam der Entwurf des Architekturbüros BKSP aus Hannover. Preisrichter Gerhart Laage sprach damals von einem " kühnen Konzept" mit einer tragenden Idee": Sein besonderer Vorzug liege in der gelungenen Verbindung von qualifiziertem Wohnraum und anspruchsvoller Gewerbenutzung.
Seitdem hat in Osnabrück niemand eine Hand gerührt, um diesem Gestaltungsvorschlag zum Durchbruch zu verhelfen. Die Wirtschaftsförderung (WFO) ließ kein gutes Haar daran. Es sei zweifelhaft, ob sich Investoren fänden, die das Konzept umsetzten, erklärte WFO-Geschäftsführer Wolfgang Gurk ein Jahr nach der Jurysitzung.
Jetzt will die Stadt mit dem Investorenwettbewerb noch einmal von vorn anfangen. In der Ausschreibung wird eine " gestalterisch und qualitativ hochwertige städtebauliche und architektonische Lösung gefordert. " Der im März 2004 durchgeführte Wettbewerb soll im Rahmen dieses Verfahrens keine Vorlage darstellen", heißt es weiter. Es müsse wohl " Vorgabe" heißen, korrigierte Stadtbaurat Wolfgang Griesert, von unserer Zeitung auf die Formulierung angesprochen.
Hat der Wettbewerb vor fünf Jahren denn überhaupt irgendeinen Nutzen gestiftet? Der Stadtbaurat, dem diese Frage gestern gestellt wurde, schwieg einen Moment ins Telefon. Ja, erklärte er dann, der Wettbewerb habe das Quartier ins Bewusstsein gebracht. Nur dadurch sei es gelungen, das Viertel zum Sanierungsgebiet zu erklären und die Firma Hagedorn zum Umzug nach Lingen zu bewegen.

Bildtext: Das erste Viertel kommt unter den Hammer: Bis zum 31. Juli können sich Investoren bewerben, die das rot markierte Areal bebauen wollen. Es handelt sich um das Hagedorn-Gelände und eine Fläche der Stadtwerke an der Lotter Straße. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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