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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Für saubere Energie müssen wir auch Prügel einstecken"
Zwischenüberschrift:
Grüne diskutierten über Stadtwerke-Politik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Stadtwerke investieren in Kohle-kraftwerke und Windräder auf dem Piesberg – " Was trägt zum Klimaschutz bei, was nicht?" Darüber sprachen Bündnis 90/ Die Grünen jetzt bei einer Podiumsdiskussion in der katholischen Familienbildungsstätte.
Zwei Grad Klimaerwärmung seien uns sicher, zitierte Moderator und Ratsherr Volker Bajus einen Magazinbericht. Was also tun angesichts solch eines Szenarios, fragte er in die Runde. " Es ist zu spät, um pessimistisch sein zu dürfen", antwortete Fachhochschul-Professor Klaus Kuhnke mit einem aktivierenden Vorschlag: Da die Stadtwerke in Kohle-kraftwerke investieren wollen, sollte jetzt die just begonnene Stromwechsel-Kampagne vor Ort unterstützt werden. Die kommunalpolitische Sprecherin der Grü-nen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelbach, berichtete von 40 deutschlandweit geplanten Kohlekraftwerken: " An den möglichen Standorten entstehen überall Bürgerinitiativen."
In Hannover wollen die Stadtwerke in ein Kohlekraftwerk bei Frankfurt investieren. " Es hat fiskalische Gründe, warum es bei uns politisch ruhig ist, denn schließlich fließen jährlich rund 100 Millionen Euro der Stadtwerke in den Haushalt", sagte Udo Sahling von der Klimaagentur in der Landeshauptstadt.
Anders als Industrie und Teile der Politik wollen die Grünen bis 2040 den kompletten Energiebedarf Deutschlands durch erneuerbare Ressourcen befriedigen. " Für dieses ehrgeizige Ziel müssen wir bereit sein, auch Prügel einzustecken", forderten einige Zuhörer. Und dies nicht nur mit Blick auf den aktuellen Streit um die Piesberger Windräder. Regional könne das Ziel in einem sogenannten Klimaschutz-Pakt bestehen, erklärte Udo Sahling das Hannoveraner Modell. " Mit den wichtigsten Playern vor Ort fragen wir uns: Wie können Privathaushalte und die Industrie 40 Prozent herkömmlicher Energie einsparen?"
Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die Städte für Energiesparprogramme mehr Spielraum von der kommunalen Haushaltsaufsicht benötigten. " Wir müssen zur energetischen Sanierung von Gebäuden rentierliche Schulden machen dürfen", forderte Volker Bajus.
Autor:
steb


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