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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wen fängt die Blinde Kuh?
Zwischenüberschrift:
Einfaches Spiel für Kinder und Hofdamen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Blinde Kuh ist eine Suchmaschine für Kinder im Internet (www.blinde-kuh.de) ». Es ist aber vor allem ein altes Kinderspiel.
Blinde Kuh war früher nicht nur etwas für den Nachwuchs. Im 17. und 18. Jahrhundert war es ein beliebter Zeitvertreib für erwachsene Hofdamen und - herren. In England und Norddeutschland wurde es gern zu Weihnachten gespielt.
Der Name Blinde Kuh lässt sich wohl so erklären, dass für dieses Spiel ursprünglich eine Kuhmaske benutzt wurde, an der die Augenöffnungen verschlossen wurden. In Schleswig sprach man früher von " blinde Mumme" und in Nordfriesland von " blinne Mome", was nichts anderes als " blinde Maske" bedeutet.
Das Spiel selbst ist sehr einfach. Ihr wählt ein Kind aus, das die blinde Kuh spielt. Mit einem Tuch oder einem Schal verbindet ihr dem Kind die Augen. Auf dem Boden liegt ein Topf, in dem ein Gegenstand versteckt ist. Die Blinde Kuh muss den Topf finden, indem es mit einem Kochlöffel auf den Boden schlägt. Das Kind muss den Gegenstand betasten und erraten, was es ist.
Neben dem Topfschlagen gibt es aber auch eine andere Variante des Blinde-Kuh-Spiels: Einem Kind werden die Augen verbunden. Die anderen laufen herum und ärgern die Blinde Kuh, indem sie diese rufen oder zupfen und leicht kneifen. Wen die Blinde Kuh ergreifen kann, der muss sich an ihrer Stelle die Augen verbinden lassen.
Wichtig bei dem Spiel ist, dass keine unnötigen Gegenstände auf dem Boden herumliegen, über die die Blinde Kuh stolpern könnte.
Alle Ferientipps im Internet unter www.neue-oz.de »

Bildtext: Die Augen verbinden lassen, und los geht′s. So einfach ist blinde Kuh. Foto: Thomas Wübker
Autor:
tw


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