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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vorreiter für Energie-Checks
Zwischenüberschrift:
Aktion "Haus sanieren – profitieren"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Hausbesitzer können ab sofort kostenlos ihren Energieverbrauch testen lassen. Dabei überprüfen Handwerker unter anderem Fenster, Heizung und Dämmung auf Einsparpotenziale, erläutern die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück und derZentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin, die hinter der Aktion stehen.
Hausbesitzer sollen Einsparpotenziale anhand von Ampelfarben auf einem Bewertungsbogen erkennen können. Im Internet sind unter www.sanieren-profitieren.de » Adressen von Handwerkern aus der Region zu finden, die an der Kampagne teilnehmen. Der Energie-Check richtet sich vor allem an Besitzer von älteren Ein- und Zweifamilienhäusern. Er biete allerdings nur einen groben Überblick, sagt DBU-Sprecher Franz-Georg Elpers. Der Test ersetze keine ausführliche Energieberatung, die Grundlage für Sanierungsmaßnahmen sei. Dabei untersuche ein geprüfter Energieberater das Gebäude unter anderem mit einer Wärmebildkamera, um Lecks in der Dämmung zu finden. Eine solche Energieberatung kostet den Angaben zufolge rund 750 Euro. Hausbesitzer können dafür aber staatliche Zuschüsse beantragen.
Der kostenlose Energie-Check als Herzstück ist in vielen Teilen Deutschlands neu in der Region Osnabrück-Emsland ist der unverbindliche Service von geschulten Handwerksfirmen schon fest verankert: Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland ist bereits seit Beginn des Projektes einer von 180 Schulungsveranstaltern im Rahmen der Initiative. " Wir freuen uns, zu den ersten Kooperationspartnern dieser großen Klimakampagne zu gehören", betonte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Heinz-Gert Schlenkermann. Rund 800 Handwerker ließen sich im Handwerkskammerbezirk schulen. Mit dem Energie-Check sensibilisieren sie Hausbesitzer für energetische Gebäudesanierungen und zeigen weitere Schritte auf. Hausbesitzer und Mieter können ihre Energiekosten spürbar senken, der Gebäudebestand gewinnt nachhaltig an Wert, und im Handwerk werden qualifizierte Arbeitsplätze gesichert.
Nach der Sanierung sei es sinnvoll, einen Energieausweis von seinem Berater erstellen zu lassen, der die verbesserte Energieeffizienz und damit Wertsteigerung auch ausweist. Das Dokument ist inzwischen Pflicht für alle Hausbesitzer, die verkaufen, verpachten oder neu vermieten wollten. Der Energieausweis soll für Mieter und Käufer die Heizungsnebenkosten kalkulierbar machen und ist zehn Jahre gültig.


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