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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Am Anfang stand eine kleine Kirche
Zwischenüberschrift:
Die Geschichte des Doms St. Petrus begann vor der ersten Jahrtausendwende
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mit der Geschichte des Doms beginnt auch die der Stadt Osnabrück. Schon vor über 1200 Jahren stand an seinem Ort eine Kirche.
In seiner heutigen Gestalt ist der Dom St. Petrus eine dreischiffige Basilika mit Querhaus, einem achteckigen Vierungsturm im Osten und zwei ungleichen Türmen im Westen. Südlich schließt sich der Kreuzgang an, nördlich liegt die Gymnasialkirche. Zwei Gymnasien haben sich in Domnähe angesiedelt: Direkt über dem Vierungsturm ist auf unserem Luftbild das Carolinum zu erkennen, weiter rechts liegt die Ursulaschule.
Bereits 780 wurde die Gründung einer Missionszelle in Osnabrück beschlossen. Vermutlich 786 erfolgte die Einweihung der ersten Kirche an der Stelle des heutigen Doms. Um 800 wurde aus der Missionszelle ein Bischofssitz, sodass der einschiffige Saalbau zwischen 820 und 830 erweitert wurde. Beim ersten Umbau drehten die Baumeister die Längsachse der Kirche um zehn Grad. Das erklärt, warum der Kreuzgang wie aus der Luft betrachtet zu erkennen im schiefen Winkel zum Dom liegt. Denn der Kreuzgang war damals vermutlich gerade im Bau.
In den folgenden Jahrhunderten wurde das sakrale Gebäude in der Innenstadt mehrfach ausgebaut. Um 1100 brannten Teile des Doms und das benachbarte Domkloster ab. Bei Renovierungsarbeiten im Kreuzgang 2007 fanden Experten entscheidende Hinweise auf das lange gesuchte Kloster.
Etwa 1218 begann der Umbau zur spätromanischen Basilika. 1305 bekam die Westfassade ihre Fensterrosette. Im 16. Jahrhundert wurde der Umfang des südlichen Westturms verdoppelt. Damit erhielt die Fassade ihre typische Silhouette.
Ganz wird die Baugeschichte des Doms wohl nie enden. Erst vor Kurzem musste die brüchig gewordene Westfassade erneuert und dafür komplett verhüllt werden. Kurz vor Ostern wurden die Gerüste wieder abgebaut. So war der Dom während der Maiwoche, deren Treiben auf unserem Bild zu sehen ist, wieder in voller Pracht zu bewundern.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist ab Montag in den Geschäftsstellen der " Neuen Osnabrücker Zeitung" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20x30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40x60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext:

Gerade erst saniert wurde die Westfassade des Doms mit ihren ungleichen Türmen und der Fensterrosette. Rechts schließen sich das Forum am Dom mit seiner weißen Fassade und der Kreuzgang an.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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