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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Altlasten in der Atterstraße
Zwischenüberschrift:
Wer trägt die Kosten?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Kosten für die Sanierung der Atterstraße werden anders ausfallen als ursprünglich geplant. Doch möglicherweise wird sich für die Anlieger per saldo nichts ändern, teilte Finanzvorstand Dr. Horst Baier im Bürgerforum Eversburg und Hafen mit.
Die unschöne Nachricht für die Anwohner: Bei den Arbeiten seien belastete Böden festgestellt worden. Nach den derzeitigen Berechnungen werde die Sanierung rund 120 000 Euro zusätzlich ausmachen. Die Kostenschätzung vor zwei Jahren habe für den Ausbau gut eine Million Euro betragen. Bei der Atterstraße als Hauptverkehrsverbindung liege der Beitrag der Anlieger bei 25 Prozent. Dies bedeute für die Eigentümer privater Flächen einen Anteil von zwei Euro und für Gewerbebetriebe drei Euro pro Quadratmeter, erläuterte Baier. Die günstige Wendung: Bei den Ausschreibungen habe der günstigste Anbieter den Zuschlag bei 875 000 Euro erhalten, also rund 130 000 Euro weniger als vorgesehen. Dieser Betrag stehe bereits fest, während die Kosten für die Beseitigung der belasteten Böden bislang eine Schätzung sei, sagte Baier, der sich daher von den Teilnehmern nicht auf einen genauen Betrag festlegen lassen wollte.
Auch der Dauerbrenner Eisengießerei Borgelt war Thema im Bürgerforum. Hier teilten Gesche Saathoff-Schiche und Dr. Elvira Hector vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Osnabrück den Sachstand mit. So seien die Messung der Benzolwerte sowie der Nachweis von Maßnahmen zur Lärm- und Geruchsreduzierung im Sofortvollzug angeordnet worden, woraufhin das Unternehmen das Verwaltungsgericht eingeschaltet habe. Durch die aufschiebende Wirkung könnten die Anordnungen nicht umgesetzt werden.
Kritik äußerte Alice Graschtat (SPD). Es gebe weiter eine " massive Verharmlosung" etwa bei einer Stellungnahme des Gewerbeaufsichtsamtes gegenüber der Landesregierung. Saathoff-Schiche und Hector boten an, dass Bürger sich in direkten Gesprächen beim Gewerbeaufsichtsamt umfassend informieren könnten.
Autor:
hmd


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