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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürgerverein hat wichtige Rolle gespielt
Zwischenüberschrift:
Erfolgsbilanz zum 25-jährigen Bestehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Um das 25-jährige Bestehen des Bürgervereins gebührend zu feiern, waren Mitglieder und Bewohner des Stadtteils Wüste zu einem Jazzfrühschoppen in den Biergarten des Kleingärtnervereins " Deutsche Scholle" eingeladen. Für Stimmung bei den zahlreich erschienenen Gästen sorgten die Osnabrücker Band " JazzKammerGut" und der Sänger Peter Petrel.
Der Bürgerverein Wüste wurde im Jahre 1984 von rund fünfzig Mitgliedern gegründet und kümmert sich seitdem um die Belange der Anwohner im Stadtteil Wüste. " Mit unserer Arbeit wollen wir vor allem dafür sorgen, die Lebensqualität in unserem Stadtteil zu erhalten und zu verbessern", erklärt der Vorsitzende des Vereins, Dr. Johannes Schmidt.
Der größten Herausforderung seit seiner Gründung sah sich der Bürgerverein in den letzten Jahren mit dem Altlastenproblem in der Wüste gegenübergestellt. Der Verein sorgte mit regelmäßigen Veranstaltungen für die Information der betroffenen Anwohner und beteiligte sich maßgeblich an den Verhandlungen mit der Stadt. Die Hauptstreitpunkte waren hierbei die Kostenübernahmen und Grenzwerte.
In über zwölfjährigen Verhandlungen wurde schließlich erreicht, dass die Sanierungskosten zu 90 Prozent von der Stadt Osnabrück übernommen wurden. Von den ursprünglich 800 betroffenen Grundstücken wurden letztendlich nur noch rund 80 als belastet eingestuft.
Auch Oberbürgermeister Boris Pistorius fand nur lobende Worte für die Arbeit der letzten Jahre: " Der Bürgerverein hat bei der Beseitigung der Altlasten eine wirklich segensreiche Rolle gespielt. Ohne das Engagement der Mitglieder hätte dieses Problem nicht so reibungslos gelöst werden können."
Der Bürgerverein, der heute aus rund 350 Mitgliedern besteht, betätigt sich in den unterschiedlichsten Bereichen. Gegründet wurde der Verein, um die Fertigstellung des Pappelsees zu beschleunigen und den mehrspurigen Ausbau der Schreberstraße zu verhindern. Immer wieder ist der Verkehr in der Wüste ein großes Thema für die Vereinsmitglieder. So erreichte man bisher eine Verbesserung des Radwegenetzes und neue Fußgängerüberwege.
Aber auch das gesellige Miteinander der Stadtteilbewohner kommt im Bürgerverein nicht zu kurz: Die Mitglieder treffen sich regelmäßig und unternehmen gemeinsame Fahrten zu Ausflugszielen und Ausstellungen.
Autor:
geb


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