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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Weiter nur abwarten?
Artikel:
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Originaltext:
Weiter nur abwarten?

Zum Artikel " Italienische Verhältnisse Bahnhofsvorplatz: Rat will abwarten" (Ausgabe vom 11. Juni).
" Ergebnis im Rat zum Thema Bahnhofsvorplatz′ also: erst mal abwarten! Ob sich das bestehende Chaos vielleicht noch steigern lässt? Vermutlich ja, und zwar durch den (jetzt wohl doch wieder?) geplanten Versuch, den Taxistand weiter vorzuverlegen (Richtung Nirgendwo′) und das gegen den ausdrücklichen Willen der meisten Taxi-Chauffeure!
Gut, wenn man diese Ergebnisse unbedingt abwarten will, dann bitte aber auch ehrlicherweise den Versuch von November bis April des nächsten Jahres vornehmen (bei Regen, Schnee, Eis oder auch nur Matsch Stichworte: Komfort, Verkehrssicherungspflicht!). Damit gewinnt man zumindest auch Zeit zu entscheiden, wohin denn mit den Behinderten-Parkplätzen (dazu habe ich bis jetzt noch keinen Vorschlag gehört).
Leider steht zu befürchten, dass damit dann die Stadt für alle Taxi-Kunden (jung oder alt, mit oder ohne Gepäck) in einmaliger′, weil dauerhafter Erinnerung bleibt. Zwei weitere Anmerkungen seien noch gestattet:
1. Die Idee Fahrräder ins Parkhaus′ habe ich erstmalig der Neuen OZ am 27. November 2008 (!) entnehmen können, und zwar in einem Leserbrief des Herrn Reinhart Richter (sie ist also gar nicht so neu). In weiter veröffentlichten Leserzuschriften (auch schon aus dem Jahre 2007) stecken so viele gute Ideen (siehe 1: 1-Übernahme des obigen Vorschlags durch die CDU), dass nach meinem Empfinden hier nur ein Aufruf zum Bürgerwettbewerb für die Neuordnung des Bahnhofsvorplatzes′ (1. Preis zum Beispiel 15 000 Euro) zielführend sein kann.
Dazu passt: O-Ton Frau Meyer zu Strohen, Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses: Jahrelang diskutieren wir schon darüber, dass etwas passieren muss . . .′ (Neue OZ vom 9. Juni).
Das (erneute) Abwarten′ passt so gar nicht zum Jetzt muss man es endlich mal ernsthaft anpacken′. So könnte es also sein, dass die täglich Betroffenen′ eher( oder eben überhaupt nur) in der Lage sind, hier eine wahrhaft einmalige Fehlplanung′ zu korrigieren.
2. Auch jetzt schon müssen die Bussteige 2, 3 und 4 von den Bus(!) kunden Richtung Icker/ Bad Essen, der Dodesheide, dem FMO und Glandorf/ Bad Rothenfelde (Stand 2007) trotz anscheinend vorhandener Sicherheitsbedenken lebend erreicht werden da müsste sich doch, wenn man wirklich wollte, sicher in dem Bereich auch ein kleiner risikoloser′ Weg für Taxikunden finden lassen zumal, wie Sie schreiben‚ auf dieser Seite gähnende Leere am Bussteig unter dem ovalen Glasdach herrscht′! Was soll also passieren?"

Henning Gebhardt
Grieseling 47
Osnabrück

Bildtext:

Vor dem Bahnhof wird es besonders an den Wochenenden häufig eng.

Foto: Archiv/ Klaus Lindemann
Autor:
Henning Gebhardt


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