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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Maschinenbauer will expandieren
Zwischenüberschrift:
Neues Gewerbegebiet am Fürstenauer Weg – Stadt verkauft erstmals GVZ-Flächen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die städtische Osnabrücker Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft mbH (OGE) verkauft rund 32 000 Quadratmeter Land am Fürstenauer Weg gegenüber der Einmündung der Brückenstraße. Käufer sind das Abfallwirtschaftszentrum und die Maschinenbaufirma Helmers. Damit stößt die OGE erstmals wieder Flächen ab, die die Stadt vor Jahren für ein Güterverkehrszentrum gekauft hatte, das nie realisiert wurde.
swa Osnabrück. Die Firma Helmers Maschinenbau GmbH, gegründet 1986, hat ihren Sitz derzeit an der Adolf-Köhne-Straße in Eversburg. " Wir platzen hier aus allen Nähten", sagte Hubertus Lübbert zur Lage, Prokurist und Leiter der Konstruktion. Helmers ist unter anderem auf Sondermaschinen und Anlagen für die Lebensmittelproduktion spezialisiert. Der erste Spatenstich ist schon für Anfang August geplant. Auf rund 10 000 Quadratmetern soll die Produktion im Frühjahr 2010 beginnen, so Lübbert zur Lage. Ziel sei eine spätere Expansion die Möglichkeit besteht am neuen Standort. Das dürfte nach Einschätzung des Prokuristen über kurz oder lang auch zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führen. Derzeit hat das Unternehmen rund 55 Mitarbeiter.
Das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) wird der zweite Betrieb, der an dieser Stelle auf etwa 22 000 Quadratmetern entstehen soll. Bisher ist die Abfallannahme- undSortierstelle am Piesberg angesiedelt. Die Zentrale des Abfallwirtschaftsbetriebes bleibt an der Hafenringstraße. Am künftigen Standort liegt das AWZ dann etwas günstiger zur Zentrale. Kurze Wege für die Mitarbeiter sind ein Vorteil. Für das neue AWZ werden überdies die inzwischen strengeren Vorschriften der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung angewendet werden. Das heißt: Der AWZ-Betrieb findet künftig auf dem neuesten Stand der Technik und komplett in Hallen statt. So sollen Belastungen des Umfeldes durch Geruch oder Lärm wesentlich geringer ausfallen.
Ursprünglich sollte das AWZ vom Piesberg auf die Fläche des alten Hyde Parks verlegt werden. Aus planerischer Sicht sei es vorteilhaft, wenn dieses Gelände an der Kreuzung Fürstenauer-/ Süberweg nun frei bleibt, findet Josef Thöle, Vorsitzender des Werksausschusses für Abfallwirtschaft. Das werde von allen Parteien im Rat so gesehen. Die Hyde-Park-Fläche stehe nun für eine Weiterentwicklung des Osnabrücker Hafens zur Verfügung.
Aufatmen dürften die Ratsmitglieder auch über den Beginn der Vermarktung der so- genannten GVZ-Flächen. Die Osnabrücker Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft OGE, die 1993 eigens zur Vermarktung der GVZ-Flächen gegründet wurde, ächzt derzeit unter der schweren Erblast. Für 33 Millionen Mark (knapp 17 Millionen Euro) kaufte die Stadt 1993 Freiherr Ostman von der Leye die GVZ-Flächen ab. Ein stolzer Preis, wie Experten damals meinten. Andere beurteilten ihn als " vertretbar", denn das Geld sollte durch den Verkauf zurückfließen. Daraus wurde bisher nichts. Die OGE zahlt weiter Zinsen.
Die Flächen waren einst Landschaftsschutzgebiet. Die positiven Umweltauswirkungen eines Güterverkehrszentrums hatten damals zur Umwidmung in Gewerbeland geführt. Wieder Landschaftsschutzgebiet davon zu machen, kann sich die Stadt derzeit finanziell nicht leisten.

Bildtext: Rund 32 000 Quadratmeter Land verkauft die städtische Osnabrücker Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft mbH (OGE) am Fürstenauer Weg gegenüber der Einmündung der Brückenstraße. Foto: Gert Westdörp/ Grafik: Stefan Langer
Autor:
swa


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