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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Augen im All: Vorstoß ins unsichtbare Universum
Zwischenüberschrift:
Ab heute Ausstellung im Museum am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Museum am Schölerberg öffnet den Blick in bislang unsichtbare Welten: Die Ausstellung " Augen im All" dokumentiert ab heute mit neuem Bildmaterial die Entwicklung der Himmelsforschung von Galileo Galilei bis zur aktuellen Herschel- und Planck-Mission.
Ausgehend von einer Nachbildung des ersten Fernrohrs, mit dem Galileo Galilei vor 400 Jahren den Himmel betrachtete, zeigt die Ausstellung, wie sich den Astronomen in der Folgezeit immer wieder neue Fenster zum All öffneten. Was sah Galilei in seinem Fernrohr, und was bedeuteten seine Entdeckungen für das damalige Weltbild? Wie entwickelten sich die Teleskope nach Galilei weiter?
Jetzt öffnet sich ein weiteres Fenster in der Weltraumforschung. Die Europäische Raumfahrtagentur ESA unternimmt im Internationalen Jahr der Astronomie 2009 mit den Weltraumteleskopen Herschel und Planck einen " Vorstoß ins unsichtbare Universum". Wie ist das Weltall entstanden? Was geschah unmittelbar nach dem Urknall? Wie sind die Sterne und die Galaxien entstanden? Wie bilden sich Planeten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der ehrgeizigen Europäischen Weltraumprojekte.
Mit seinem 3, 5-Meter-Spiegel ist Herschel das größte Weltraumteleskop. Allerdings beobachtet es nicht im sichtbaren Licht, sondern in dem von der Erde aus kaum zugänglichen Infrarot-Bereich. Planck wurde gemeinsam mit Herschel mit einer Ariane-5-Rakete gestartet und soll die kosmische Hintergrundstrahlung, das " Echo des Urknalls", mit bisher unerreichter Präzision vermessen.
Diese Missionen stehen im Mittelpunkt einer neuen ESA-Ausstellung, die vom Planetarium Laupheim entwickelt wurde. Die Ausstellung wird die gleichnamige Planetariumsshow unterstützen, die von der ESA in enger Zusammenarbeit mit 30 Planetarien produziert wurde und seit Mai gezeigt wird. Außerdem sind Modelle des Herschel-Satelliten, der Planck-Sonde, des Hubble-Weltraumteleskops, der Mars-Express-Sonde und ein drei Meter hohes Modell der Europäischen Trägerrakete Ariane 5 zu sehen.
Zusätzlich wird die Planetariumsshow weiterhin dienstags um 19.30 Uhr und sonntags um 17 Uhr im Planetarium im Museum am Schölerberg gezeigt. Es wird empfohlen, rechtzeitig Plätze zu reservieren. Telefon: 05 41/ 56 00 30.
" Augen im All"
Ausstellung, Museum am Schölerberg, Mittwoch, 24. Juni, bis Sonntag, 5. Juli. Öffnungszeiten: Di. 9–20 Uhr, Mi.–Fr. 9–18 Uhr, Sa. 14–18 Uhr, So. 10–18 Uhr.

Bildtext: Ein Modell der Trägerrakete Ariane 5 dominiert die Ausstellung " Augen im All" im Museum am Schölerberg.


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