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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr als 300 Ablehnungen in Klasse 5
Zwischenüberschrift:
Ansturm auf Gesamtschule hält an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Trend zum Gymnasium hält an: Mehr als die Hälfte aller in Osnabrück zur weiterführenden Schule angemeldeten Viertklässler soll einmal Abitur machen. Und: Neben den kirchlichen Schulen musste die Gesamtschule erneut viele Absagen erteilen.
Insgesamt 1877 Viertklässler aus Stadt und Landkreis wurden in diesem Jahr angemeldet. Nach Schulformen betrachtet: 220 oder 11, 7 Prozent bei den Hauptschulen, 593 oder 31, 6 Prozent bei den Realschulen und 1064 (56, 7 Prozent) zum Gymnasium. Darin enthalten sind (nach Schulzweigen sortiert) auch die 209 Kinder, die zur kooperativen Gesamtschule Schinkel angemeldet wurden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet es eine geringfügige Verschiebung zulasten der Realschulen und hin zu Gymnasium und Hauptschule.
Seit das Land Niedersachsen die Orientierungsstufe abgeschafft hat, ist der Elternwille bei der Wahl der weiterführenden Schule frei. Jedoch kann aus organisatorischen Gründen nicht jeder Schüler auch die Schule seiner Wahl besuchen. So ist im Schulvertrag mit dem Bistum festgelegt, dass maximal 20 Prozent des Jahrgangs aus der Stadt die beiden kirchlichen Schulzentren anwählen können. Auch die Gesamtschule an der Windthorststraße nimmt maximal sieben Klassen auf. Zudem sollen aus Raumgründen die städtischen Gymnasien maximal fünfzügig geführt werden, um nicht zu große Einheiten entstehen zu lassen.
Deshalb gibt es in jedem Jahr Ablehnungen und ein Nachrückerverfahren. Insgesamt betraf das in diesem Jahr über 300 Schülerinnen und Schüler, die nicht die Schule ihrer Wahl besuchen können.
Besonders gravierend wirkten sich diese Beschränkungen wieder bei der Gesamtschule aus. 209 Aufnahmen stehen hier 362 Anmeldungen gegenüber, 153 Schülerinnen und Schüler wurden abgewiesen.
Bei den Bistums-Schulen musste die Ursulaschule 39 Ablehnungen aussprechen, die Angelaschule dagegen nur zwei. Die Dom-Realschule hatte 178 Bewerbungen und nahm 124 Schüler auf, die Thomas-Morus-Realschule 142 Bewerbungen bei 91 Aufnahmen. 18 Ablehnungen sprachen die beiden katholischen Hauptschulen aus.
Unter den städtischen Gymnasien gibt es zwei bedeutsame Entwicklungen: Gegenüber dem Vorjahr konnte das Graf Stauffenberg wieder eine vierte Klasse bilden und erreichte damit den Stand vor der Krise, ausgelöst durch die zwischenzeitlich ausgeschiedene Schulleiterin.
Deutlich attraktiver wird von den Eltern offensichtlich nunmehr das Gymnasium " In der Wüste" eingeschätzt: In diesem Jahr gab es 186 Bewerbungen, 160 Schüler wurden aufgenommen. Damit ist das Wüsten-Gymnasium jetzt im zweiten Jahr stabil fünfzügig.
Die Käthe-Kollwitz-Haupt- und - Realschule hat trotz erschwerter Bedingungen ihren Stand behauptet: 45 Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf drei Klassen.

Bildtext: Heute geht′s in die Ferien: In der Jellinghausschule war gestern schon die Begeisterung groß. Foto: Jörn Martens
Autor:
fhv


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