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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schulen wollen Energie sparen und kassieren
Zwischenüberschrift:
Vertrag mit der Stadt: Gewinn wird geteilt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Umweltschutz, der sich in klingender Münze auszahlt: Das Schulzentrum Sonnenhügel, die Hauptschule Innenstadt und die Gesamtschule Schinkel sind mit einer " Vereinbarung zum Energiesparen" Vertragspartner der Stadt Osnabrück. Die Abmachung: Sie erhalten fünfzig Prozent der Energiekosten, die sie einsparen.
Seit 1997 ist die Gesamtschule Teil des Projekts. Nun zogen vier Schulleiter mit ihrer Unterschrift nach: Hans Kaes (Innenstadt), Karl Wurdel (Felix-Nussbaum-Schule), Anna Westermann (Wittekind-Realschule) und Hartmut Bruns (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium). Ihr Vertragspartner: Fachbereichsleiter Hans-Georg Freund.
Maßgeblich beteiligt an dem Projekt ist der Verein für Ökologie und Umweltbildung. Schon 1997 war ein Modell für die Einrichtung von Energiesparschulen entwickelt worden, berichtet Freund. Nun gibt es ein neues Konzept. Das setzt nicht auf große Investitionen, sondern auf die kleinen Maßnahmen, die unmittelbar umgesetzt werden können. Doch dafür müssten an den Schulen zunächst entsprechende Strukturen eingerichtet werden, erläutert Ursula Wilm-Chemnitz vom Verein für Ökologie und Umweltbildung.
Dies geschah durch die Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften und Kursen. Für einzelne Klassen wurden unter den Schülern " Energiemanager" gewählt, die darauf achten, dass die Vorschläge auch umgesetzt werden. Zum Beispiel: Licht aus und Heizung runter, wenn der Raum ungenutzt ist.
Für den Fachbereich Schule und Sport und den Eigenbetrieb Immobilien hatten Dieter Reimann und Rudolf Günther die Basiswerte ermittelt und die einzelnen Schulen angesprochen. Beispiel Schulzentrum Sonnenhügel: Für Strom und Wärme sind jährlich über 100 000 Euro fällig. " Eine Einsparung von zehn Prozent müsste machbar sein", sagt Günther.
Nicht überall kann das Konzept konsequent angewendet werden, insbesondere nicht an Schulen mit vielen Fremdnutzern. Dennoch sei das dreijährige Projekt für neue Partner offen, sagt Wilm-Chemnitz.
Allen Beteiligten ist klar, dass noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist. Denn nicht jeder Schüler zeige sich aufgeschlossen allerdings auch nicht jeder Lehrer.
Autor:
hmd


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