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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt lässt Kasernengebäude fallen
Zwischenüberschrift:
Wissenschaftspark: Decken nicht tragfähig – Planer setzen auf Neubau
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der geplante Wissenschaftspark an der Sedanstraße wird voraussichtlich nicht in den Kasernengebäuden aus den 30er-Jahren eingerichtet. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Traglast der Decken nicht für eine zeitgemäße Büronutzung ausreicht. Jetzt setzen die Planer auf Abriss und Neubau.
Die Deutschen sprechen von der Scharnhorst-Kaserne, die Briten von den Belfast Barracks. Seit Oktober 2008 steht das Kasernengelände an der Sedanstraße leer und wartet auf eine neue Nutzung. Politischer Konsens ist es, an diesem hochschulnahen Standort einen Wissenschaftspark einzurichten, in dem Existenzgründer, die aus dem Wissenschaftsbetrieb kommen, ihre Büros einrichten können.
Bislang gingen die Planer davon aus, dass sich die sechs Mannschaftsunterkunfts- und Stabsgebäude der Scharnhorst-Kaserne für eine solche Büronutzung eignen würden. Der Stadtentwicklungsausschuss wurde jetzt darüber informiert, dass sich eine Sanierung der Kasernengebäude nicht lohne.
Die Decken müssten komplett ausgetauscht oder durch den Einzug von Trägern " maßgeblich ertüchtigt werden", heißt es in dem Befund. Eine aufwendige Sache, weil jede Decke einzeln untersucht werden müsste.
Das sei unwirtschaftlich, rechnete Wolfgang Gurk, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO), vor, der weitere Nachteile sieht. So hätten die Altbauten einen hohen Anteil an Verkehrsflächen, die sich nicht vermieten ließen. Dazu komme noch eine ungünstige Raumtiefe und eine Raumhöhe, die das Heizen zu einer teuren Angelegenheit mache.
Dabei hat die Untersuchung auch Vorteile ans Licht gebracht: Die Dachstühle sollen in Ordnung sein, Durchfeuchtungsschäden gebe es kaum. Doch damit könnten die Nachteile nicht aufgewogen werden, vermerkte Gurk vor dem Ausschuss.
Keiner der Politiker machte sich für einen Erhalt der Kasernengebäude stark. Einstimmig wurde der Beschlussvorschlag angenommen, der auf einen Abriss der Unterkünfte abzielt. Der nächste Schritt soll nun ein " wettbewerbsähnliches Verfahren" für die " weitere städtebauliche Entwicklung des Kasernenareals mit integriertem Wissenschaftspark" sein.

Bildtext:

" Unwirtschaftlich" sei es, in diesen Kasernengebäuden an der Sedanstraße Büros einzurichten. So steht es im Gutachten, das im Auftrag der Stadt erstellt wurde. Die Konsequenz lautet: Abriss und Neubau.

Foto: Elvira Parton
Autor:
rll


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