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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo gebaut wird, fallen Bäume
Zwischenüberschrift:
Schölerberg: Wasserhochbehälter wird erweitert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Rege Bautätigkeit beeinträchtigt die Ruhe am Schölerberg, und das wird auch noch eine Weile so bleiben: Während am südlichen Hang gegenwärtig die Zooerweiterung " Takamanda" weitergeführt wird, ist ab Beginn des neuen Jahres mit dem Neubau des Wasserbehälters zu rechnen.
Gebaut wird schon seit einer ganzen Weile. Zuletzt waren es Rohrarbeiten an der Straße " Zum Waldzoo". Auf der anderen Seite des Berges machen die Arbeiten an den Erweiterungsflächen Fortschritte. Die dort eingesetzten Baufahrzeuge müssen jedoch nicht in den bewaldeten Bereich des Naherholungsgebietes vordringen, wie es bei den Rohrarbeiten in Richtung des alten Zooeingangs gewesen war.
Das aber wird der Fall sein, wenn der alte Wasserbehälter durch zwei neue ersetzt wird. Sie werden ein Fassungsvermögen von 5000 Kubikmeter haben. Wie Marcus Hörmeyer, der Pressesprecher der Stadtwerke, mitteilte, ist das Vorhaben genehmigungsrechtlich auf den Weg gebracht. " Auf die Voranfrage hat es einen positiven Bescheid gegeben, jetzt haben wir den Bauantrag eingereicht." Mit dem Beginn der Arbeiten sei ab Anfang 2010 zu rechnen, die Bauzeit schätzt er auf zwei Jahre.
Wie während der letzten Sitzung am Runden Tisch Schölerberg Mitte Mai deutlich wurde, gibt es Kritik von Bewohnern am Zustand der Wege. Müssen einige der vorhandenen Wege verbreitert werden, damit die Lastwagen bis zur Baustelle durchkommen können? Und müssen dafür Bäume gefällt werden?
Für Anke Jacobsen (Die Grünen) ist das eine ernst zu nehmende Sorge. " Es ist nicht immer klar ersichtlich, weshalb am Schölerberg Bäume gefällt werden." Sie verweist auf eine Fläche am Ende eines Fußwegs oberhalb der Bushaltestelle Jellinghausstraße. " Dort hatte der Orkan Kyrill einige Bäume in Mitleidenschaft gezogen, aber es wurden Buchen gefällt, die gesund und bestimmt einhundert Jahre alt waren." Sie befürchtet auch, dass Bäume auf dem eingezäunten Gelände des Wasserwerks beseitigt werden, wenn dort die Bautrupps anrücken.
Insgesamt sieht sie das Wegenetz am Schölerberg in einem guten Zustand. Es sei an den meisten Stellen auch für ältere Menschen gut geeignet. Der Panoramaweg habe bisher durch die Bautätigkeit nicht gelitten, und die Aussichtspunkte ließen noch immer einen schönen Blick auf die Umgebung des Berges zu.
Das bestätigte Björn Meyer, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Schölerberg-Fledder, kürzlich in einer Medieninformation. " Der Panoramaweg gewinnt immer mehr an Attraktivität, Beliebtheit und Bekanntheit." Meyer regte in seinem Schreiben an, für eine bessere Beschilderung etwa bei der Wegführung sowie an den Aussichtsflächen zu sorgen.

Bildtext: Werden bei Bauarbeiten am Schölerberg zu viele Bäume gefällt? Ratsfrau Anke Jacobsen weist auf eine Hainbuche, die mitten aus einer Baumreihe entlang des Weges an der Erweiterungsfläche herausgeschlagen wurde. Foto: Horst Troiza
Autor:
iza


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