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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Senioren wollen alternativ wohnen
Zwischenüberschrift:
Forum "Aktiv im Alter" entwickelt Projektideen zum Mitmachen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Älter, weniger, bunter so wird die Gesellschaft wohl künftig aussehen. Wie lebt, arbeitet und wohnt es sich dann in Osnabrück? Diese Frage stand im Zentrum des Ideen-Forums im Ratssitzungssaal. Das Treffen gehört zur bundesweit gestarteten Aktion " Aktiv im Alter". Damit sollen Möglichkeiten gefunden werden, wie die Freiwilligenarbeit Älterer noch besser umgesetzt werden kann.
Für die Federführung in Osnabrück ist das Referat für Stadtentwicklung verantwortlich, als Kooperationspartner wirkt die Bürgerstiftung mit. Am Beginn der Aktivierungskampagne im April, für die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Stadt 10 000 Euro zur Verfügung stellte, stand die Fragebogenaktion " Wie wollen wir morgen leben?". Durch sie sollten Bürger und Experten Engagementpotenziale sichtbar machen. Die Befragung wurde den rund 50 Forumsteilnehmern von FH-Student Hauke Reitz vorgestellt, der die Antworten für seine Bachelor-Arbeit ausgewertet hatte. Von 1500 ausgelegten Bögen kamen nur 119 ausgefüllt zurück. " Wir konnten aus Kostengründen keine repräsentative Umfrage starten", antwortete der Bürgerstiftungsvorsitzende Klaus Lang auf die Frage nach der schwachen Resonanz. Ein Fazit der Befragungsaktion: Knapp die Hälfte der Befragten wollen später in alternativen Wohnformen leben.
" Das Ergebnis deckt sich auch mit den Ansichten der Experten, die gemeinschaftliches oder betreutes Wohnen zu den künftigen Topthemen zählen", meinte Hauke Reitz. Die Bögen ergaben außerdem: Kultur, Sport und Naturschutz sowie Arbeit mit Jungen und Alten sind die Bereiche, in denen sich viele ein Engagement vorstellen können. Dazu bedürfe es aber, so die Wünsche der Befragten, einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit sowie stärkerer Anerkennung von freiwilliger Tätigkeit.
Die Befragungsergebnisse waren Grundlage der anschließenden Gruppenarbeit. Entwickelt wurden dabei Ideen, wie ein Treffpunkt zum Kennenlernen möglicher Wohnungspartner, die Vorbereitung eines Kinderfestes oder etwa die Entwicklung einer zentralen Kommunikationsstelle für die Freiwilligenarbeit. Die weitere Tätigkeit der Gruppen wird Ende Oktober auf der " Mach-was-Messe" in der Osnabrückhalle präsentiert.
Autor:
steb


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