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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo spielen die Kinder, wenn der Penny-Markt wächst?
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum Fledder/Schölerberg diskutierte Alternativen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Penny-Markt an der Meller Straße will wachsen, doch dafür müsste der Spielplatz nebenan weichen. Stehen Kinderfreundlichkeit und Nahversorgung in Konkurrenz? Darüber diskutierte das Bürgerforum Fledder/ Schölerberg.
Seit Monaten ist im Gespräch, dass der Penny-Markt vergrößern möchte. Die bisherige Verkaufsfläche von 600 Quadratmetern sei nicht mehr wirtschaftlich, hieß es. Die Alternative wäre ein Umzug des Lebensmittelgeschäfts zur Hannoverschen Straße, um dort größer zu bauen, erläuterte Stadtbaurat Wolfgang Griesert. " Doch das ist nicht so gut für die Nahversorgung."
Bereits im Vorfeld hatte der Bürgerverein Neustadt für eine Erweiterung des Geschäftes an der Meller Straße plädiert. Wolfgang Quade vom Vorstand hatte erläutert: " Hier leben viele ältere Menschen, die weitere Wege zum Einkaufen nur schwer bewältigen können."
Der bestehende Spielplatz werde dagegen kaum von Kindern angenommen und sei daher verzichtbar. Außerdem gebe es in der Umgebung Ausweichmöglichkeiten. Ähnlich hatte auch Björn Meyer von der CDU argumentiert. Am Runden Tisch hatten Bürger die Sorge geäußert, dass schwierig werden könnte, bei Bedarf wieder einen Ersatz für einen verlorenen Spielplatz zu finden.
Stadtbaurat Wolfgang Griesert strebt nun an, die Interessen der Kinder und der älteren Nachbarn " unter einen Hut zu kriegen", wie er sagte. Lutz Vorreyer vom Fachbereich Städtebau berichtete, die Verwaltung prüfe, als Alternative den Platz an der Overbergschule aufzuwerten.
Bürgermeister Burkhard Jasper sagte, bei der Frage nach Spielplätzen könne es nicht ausschließlich um die Anzahl, sondern es müsse auch um die Qualität gehen. Monika Budke vom Runden Tisch Schölerberg drängt weiter darauf, nicht leichtfertig auf einen Spielplatz zu verzichten: " Ich möchte nicht, dass etwas verloren geht." Darauf Burkhard Jasper: " Sie können sich sicher sein, dass wir es uns nicht so leicht machen."
Autor:
jweb


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