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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Wind in die Zukunft investieren
Zwischenüberschrift:
Globaler Wind-Tag 2009 – Strom statt Sprit im Tank
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Ist der denn schon an?" Christian Reining hat den Elektroroller angestellt, aber es ist kein Motorengeräusch zu hören. Das gibt erstaunte Gesichter am Informationsstand zum ersten weltweiten Global Wind Day auf dem Nikolaiort.
" Wind macht mobil" ist das Motto, denn betrieben wird der Elektroroller durch Strom aus Windenergieanlagen. " Der hat die Kraft sofort da, ist dadurch leise und geruchsneutral", erklärt Dr. Klaus Siedhoff von den Stadtwerken den Motor. Die Batterie zum Aufladen mit der erneuerbaren Energie befindet sich unter dem Sitz und ist so leicht ein- und auszubauen. Eine Tankfüllung reicht für 100 Kilometer und kostet einen Euro. Die Anschaffungskosten für den Elektroroller liegen allerdings noch bei 14 000 bis 22 000 Euro, Tendenz fallend.
Gegenwärtig beziehen die Niedersachsen schon 25 Prozent ihres Stromes aus erneuerbarer Wind- und Solar- energie. Das Osnabrücker Land ist eine von bislang 34 sogenannten 100-Prozent-Regionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, nachhaltig und vollständig bis 2020 auf das Erneuerbare-Energie-System umzustellen.
Carlo Reeker vom Bundesverband WindEnergie erklärt: " Es geht darum, den Strom aus der Region zu holen und nicht auf Kohle und Gas von weit her zurückgreifen zu müssen." Und ergänzt: " Wer jetzt in die Technologien aus erneuerbaren Energien investiert, wird davon profitieren, auch im Bereich vieler neuer Arbeitsplätze."
Aktuell versorgen auf dem Piesberg die Stadtwerke Osnabrück durch vier Windenergieanlagen, die bald durch neue ersetzt werden, dann 4000 Haushalte mit Strom. Am Lechtenbrink sowie in Halen haben sich in " Bürgerwindradprojekten" Privatleute zusammen eine Windenergieanlage gekauft. " Wenn ich 500 Euro inves- tiere, habe ich für meinen Haushalt auf etwa 20 Jahre Strom", so Carlo Reeker.
Irene Schnieder arbeitet in der Osnabrücker Geschäfts- stelle vom Bundesverband WindEnergie. Weil das Büro zum 1. Juli hier in Osnabrück geschlossen und künftig in das Berliner Hauptstadtbüro integriert wird, fährt sie dann zweimal pro Woche nach Berlin. Erst einmal mit dem Zug.

Bildtext: Und es bewegt sich doch: Irene Schnieder vom Bundesverband Windenergie setzt für den Fotografen ein kleines Windrad in Bewegung. Foto: Gert Westdörp
Autor:
sws


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