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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke: Millionen für die Stadtkasse
Zwischenüberschrift:
Engere Zusammenarbeit mit Münster soll noch mehr Gewinn bringen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Einen warmen Geldregen werden die Stadtwerke in diesem Jahr in die Stadtkasse spülen: Auf 4, 1 Millionen Euro kann sich der Kämmerer freuen. Deutlich mehr als im vergangenen Jahr obwohl der Gewinn der Stadtwerke geschrumpft ist.

Fast 350 Millionen Euro Umsatz und fünf Millionen Euro Gewinn. So sieht die Bilanz der Stadtwerke für das abgelaufene Geschäftsjahr aus, die gestern Abend in der Hauptversammlung vorgestellt wurde. Während im vergangenen Jahr Stadt und Stadtwerke den gleichen Anteil am Gewinn bekamen, bekommt die Stadt in diesem Jahr deutlich mehr. Nur 880 000 Euro bleiben bei den Stadtwerken.
Dass der Überschuss trotz allgemeiner Wirtschaftskrise nicht noch deutlicher zurückgegangen ist, wertete Vorstandsvorsitzender Manfred Hülsmann als Erfolg. Von Krisenstimmung ist bei den Stadtwerken offensichtlich nichts zu spüren im Gegenteil. Dank der Zuwächse bei dem Tochterunternehmen Nordwestbahn werden in der Verwaltungszentrale an der Alten Poststraße sogar zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Bereits in der nächsten Woche rollen die Bagger für einen Anbau.
Mehr Gewinn verspricht sich Hülsmann im nächsten Jahr durch eine engere Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster. So könnten zum Beispiel beim gemeinsamen Einkauf bessere Preise ausgehandelt werden, ist sich der Vorstandsvorsitzende sicher.
Die Stadtwerke wollen künftig gezielt auf den Ausbau von regenerativen Energien setzen. Die drei neuen Windkraftanlagen auf dem Piesberg seinen nur ein Beispiel.
Großer Arbeitgeber
Die Stadtwerke zeigten sich auch als großer Investor und Arbeitgeber in der Region. Rund 17 Millionen Euro sind im vergangenen Geschäftsjahr investiert worden, 935 Mitarbeiter stehen auf der Gehaltsliste.
Auch das seien gute Gründe, die Stadtwerke nicht zu privatisieren. Hülsmann bekam dafür zustimmendes Kopfnicken des Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Boris Pistorius.
Vom Oberbürgermeister und den Fraktionen im Stadtrats gab′s gestern ein dickes Lob für die Arbeit des kommunalen Energieversorgers.
" Die Stadtwerke leisten einen wichtigen Beitrag zum Wettbewerb unter den Energieversorgern", lobte CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde. Wichtig sei, dass die Stadtwerke künftig weiter in die Produktion von eigenem Strom investieren müssten, statt den Strom bei den großen Energieversorgern einzukaufen. So könne der Preis von den Großen nicht diktiert werden.
Und SPD-Ratsmitglied Nils Peters mahnte die Stadtwerke, auch künftig intensiv in regenerative Energien zu investieren.

Autor:
prin


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