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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wie das Sonnenlicht zu Strom wird
Zwischenüberschrift:
Letzter Kindercampus dieses Semesters widmete sich der Solarenergie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Wie kommt die Sonne in die Steckdose?", fragte Prof. Dr. Klaus Kuhnke bei der letzten Vorlesung des Kindercampus (Kic) in diesem Semester. Um diese Frage zu beantworten, durften die 120 Teilnehmer selbst mit Solarzellen experimentieren.
Schon vor Beginn der Vorlesung war einigen Gästen ein Mann aufgefallen, der überaus seltsam aussah. Auf dem Rücken trug er eine große, glänzende Platte und in der einen Hand eine Bohrmaschine, in die ein bunter Regenschirm eingespannt war. Dieser fing an, sich flott zu drehen, als Michael Dieckmann mit all den Geräten in den Innenhof der Fachhochschule trat. " Das macht die Sonnenstrahlung, die ich mit dem Solarmodul auf meinem Rücken einfange", verriet der Diplomingenieur.
Und was die Sonnenenergie außerdem für Möglichkeiten bietet, zeigte Kuhnke beim Kic. Wer Solarzellen auf dem Hausdach hat, kann damit Wärme und Strom erzeugen und so Geld sparen. " Was wir im Haushalt an Strom, an Heizung oder warmem Wasser zum Duschen benötigen all das liefert uns die Sonnenenergie."
Aber was ist, wenn die Sonne nicht scheint und vieleWolken am Himmel sind? Müssen wir dann frieren und mit kaltem Wasser baden? " Nein, nein", beruhigte Kuhnke die jungen Studierenden. " Selbst wenn die Sonne nicht zu sehen ist, kommt ein Teil ihrer Strahlung trotzdem zu uns auf die Erde."
Und um das zu demonstrieren, hatte er einige seiner Physikstudenten um Unterstützung gebeten. Sie teilten die Kic-Kommilitonen in kleine Gruppen ein. Mit diesen gingen sie nach draußen, wo mit kleinen Solarzellen und Messinstrumenten das bewiesen wurde, was Klaus Kuhnke zuvor behauptet hatte. " Der Himmel war voller Wolken, aber wir haben trotzdem Sonnenstrahlung messen können", berichtete der 11-jährige Timm, der das Gymnasium Oesede besucht. Die Strahlung habe ausgereicht, um mit Kollektoren auf dem Hausdach Wärme und mit Solarmodulen Strom zu gewinnen.
An den Kindercampus-Vorlesungen des Sommersemesters 2009 haben insgesamt 700 Studierende zwischen acht und zwölf Jahren teilgenommen. " Für uns war das vierte Kindercampus-Semester der FH in Osnabrück ein Erfolg", freute sich Bettina Hinternesch vom Organisationsteam.
Mit Projektleiterin Claudia Stickling und Doris Schweiger Harte hat sie den Teilnehmern dieses Semester zum ersten Mal eine Kindercampus-Urkunde überreicht. Auf ihr konnten die Kinder mit einem speziellen Aufkleber die Vorlesungen markieren, an denen sie teilgenommen haben. " Das haben sie sehr gut angenommen und fleißig Aufkleber gesammelt. So waren viele Kids von der ersten bis zur letzten Vorlesung dabei", sagt Hinternesch und dankt den Kooperationspartnern des Kic: VGH, VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, Medienhaus Neue OZ, Werner-Egerland-Stiftung, Osnabrück Marketing und Tourismus und Siemens.
Weitere Informationen: www.kindercampus-osnabrueck.de ».

Bildtext: Wie aus Sonnenlicht Strom wird, zeigte Prof. Dr. Klaus Kuhnke mithilfe von Solarzellen und einem Regenschirm den Teilnehmern des Kindercampus. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
iza


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