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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mozartstraße: Radler dürfen auch die Fahrbahn benutzen
Zwischenüberschrift:
Beschwerden über den Autoverkehr im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Verkehrssituation am Westerberg stand im Mittelpunkt der Diskussion des Bürgerforums. Anwohner verschiedener Straßen klagten über das ihrer Meinung nach zu schnelle Fahren in Zonen mit Verkehrsberuhigung oder unbefriedigende Parksituationen.
Das Parken im westlichen Teil der Wilhelmstraße stand nicht zum ersten Mal auf der Tagesordnung. Die links und rechts stehenden Fahrzeuge behindern nach Meinung von Anwohnern das Durchkommen sowie die Ein- und Ausfahrt der Grundstücke. Ein Bürger meinte die Ursache dafür ausgemacht zu haben: " Das sind Langzeitparker, vermutlich Mitarbeiter des Klinikums."
Sein Vorschlag, den Beschäftigten des Krankenhauses kostenloses Parken auf den dortigen Parkplätzen zu ermöglichen, wurde von Oberbürgermeister Boris Pistorius nicht aufgenommen. Zum einen liege die Bewirtschaftung der Parkplätze am Klinikum bei der OPG, und zweitens sei es für die Verwaltung nicht möglich, allen Mitarbeitern einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung zu stellen. " Denn wenn das dort geschieht, steht es nach dem Gleichheitsprinzip auch Mitarbeitern anderer städtischer Einrichtungen zu", gab er zu bedenken. Trotzdem will sich die Verwaltung bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation machen.
Geschwindigkeitsmessungen wünschen sich die Anwohner der Mozartstraße. Viele der Fahrzeuge hielten sich nicht an das vorgeschriebene Tempo von 30 km/ h. Vielleicht wird sich der Durchfluss über die " heimliche Westumgehung" ohnehin bald verändern. Die Kennzeichnung der benutzungspflichtigen Radwege auf den Hochborden wird demnächst aufgehoben. Wenn die blauen Schilder mit dem aufgemalten Fahrrad abmontiert sind, dürfen Radfahrer auch die Straße benutzen.
Als ärgerlich empfinden Anwohner der Bismarckstraße den Straßenlärm, der nach Ende der Renovierung deutlich angestiegen sei. Verantwortlich dafür sei die Straßenführung, die ein schnelles Durchfahren möglich mache. Durch das in der Straße verlegte Pflaster erhöhten sich die Abrollgeräusche, was zu deutlichen Beeinträchtigungen der Wohnqualität führe. Wie OB Pistorius mitteilte, sollen Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs prüfen, wie der Verkehr verlangsamt werden kann.
Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Änderung des Bebauungsplans für die Straße In der Barlage. Dort hatten sich Anwohner vor einigen Tagen für den Erhalt eines Fußweges starkgemacht. Dieser soll weichen, weil die dortige Synagoge erweitert wird und das Landeskriminalamt diesen Bereich als sensible Zone betrachtet.
Einige der am Bürgerforum beteiligten Anwohner machten deutlich, dass sie sich nicht dem Protest angeschlossen hätten.
Pistorius wies darauf hin, dass das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Die Pläne werden von Mitte Juli bis Ende August öffentlich ausgelegt.
Autor:
iza


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