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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Integration durch Fußball
Zwischenüberschrift:
Mädchenprojekt "Kick it in Osna" gestartet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 120 Mädchen sind gestern dem Aufruf der Uni Osnabrück gefolgt und haben am Auftaktturnier von " Kick it in Osna" auf der Sportanlage des SV Hellern teilgenommen. Das Fußballprojekt dient als Integrationsprogramm und soll Mädchen mit Migrationshintergrund an den Vereinssport heranführen.
Das seit einem Jahr an acht Standorten in Niedersachsen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) geförderte Projekt zur sozialen Integration von Mädchen durch den Fußballsport bekommt nun in Osnabrück einen kommunalen Ableger. Für das Konzept " Kick it in Osna" wählten die Initiatoren des Projektes rund um Professor Christian Wopp und Julika Vosgerau von der Universität gezielt Grundschulen mit hohem Migrantenanteil an. Beteiligt sind Stüveschule, Elisabeth-Siegel-Schule, Rosenplatzschule, Jellinghausschule, Heiligenwegschule, Franz-Hecker-Schule sowie die Grundschule Eversburg.
Jede Woche trainieren die sieben- bis elfjährigen Mädchen unter Aufsicht von Übungsleitern aus Osnabrücker Sportvereinen. " Kinder und besonders Mädchen aus Migrantenfamilien haben es oft schwer, in die Vereine zu finden. Die Familien sind oft kulturell bedingt skeptisch", sagt Julika Vosgerau. Doch durch die Projektarbeit habe es nun zahlreiche Anmeldungen in städtischen Vereinen gegeben. " Und genau das bedeutet auch Integration", sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius, der es sich als Fußballfan nicht nehmen ließ, sich auf der Sportanlage in Hellern selbst ein Bild vom weiblichen Kicker-Nachwuchs zu machen.
Am Turnier nahmen mit der Grundschule Haste, der Grundschule Hellern, der Backhausschule und der Pestalozzi-Schule auch Schulen teil, die nicht an dem Integrationsprojekt beteiligt sind. In einem packenden Finale konnten sich die Mädchen aus Hellern mit 2: 0 gegen die Heiligenwegschule durchsetzen, die mit 94 Prozent aller Schüler den höchsten Migranten-Anteil stellt. Für die Verliererinnen kein Grund, traurig zu sein. " Wir gucken uns ja auch viel von besseren Spielern ab, die schon lange im Verein sind", sagte Sera Avinçsal sportlich fair.

Bildtext: Sieg für die Grundschule Hellern die Mädchen jubeln nach dem 2: 0 gegen die Heiligenwegschule. Foto: Jörn Martens
Autor:
chh


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