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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Müssen Bäume fallen für ein Wohnen im Grünen?
Zwischenüberschrift:
An der Strahlenklinik will ein Investor bauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Grundstück dürfte zu den besten Lagen auf dem Westerberg gehören: An der Lürmannstraße will ein Investor exklusive Wohnungen auf einer Fläche errichten, die bislang zur Strahlenklinik gehörte. Nachbarn sorgen sich nun, dass dann die hohen Bäume verschwinden könnten, die der Lürmannstraße ein Gesicht geben.
Vor einem Jahr ist die Strahlenklinik der Paracelsus-Gruppe zum Mutterhaus am Natruper Holz gezogen. Damit bieten sich neue Möglichkeiten, Wohnhäuser auf dem Westerberg zu bauen. Auf einer Teilfläche, dem Eckgrundstück Lürmannstraße/ Gutenbergstraße, plant die Massivhaussysteme GmbH (mhs) exklusive Wohnungen. Das Marketing läuft bereits unter dem Label " Green Living".
Auf dem Grundstück stand die Villa des Großkaufmanns Philipson, die bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der gültige Bebauungsplan von 1978 lässt an dieser Stelle ein zweigeschossiges Wohnhaus zu. Damit verbunden ist die Auflage, dass zwei große Bäume erhalten werden müssen. " Darauf haben wir in unseren Beratungen hingewiesen", sagt Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau. Er bestätigt, dass der Stadt eine Bauvoranfrage vorliege, über die aber noch nicht entschieden sei. Einen Bauantrag gebe es jedoch noch nicht.
In Zeitungsanzeigen und im Internet wirbt die Firma mhs bei " Stadtliebhabern, Kosmopoliten und Familien" für das Wohnprojekt an der Lürmannstraße. Auf dem 1280 qm großen Grundstück sollen demnach acht Eigentumswohnungen entstehen, darunter zwei Penthouse-Wohnungen.
In einer ersten Reaktion wies der Makler Gerd Sandhaus darauf hin, dass " möglichst viel von der Grünanlage erhalten" werden solle. Über Einzelheiten wollte die Firma mhs gestern bei einem Ortstermin Auskunft geben. Doch den sagte das Unternehmen kurzfristig ab.
Offen bleibt einstweilen, was aus dem verbleibenden Grundstück der Strahlenklinik wird. Falls die Paracelsus-Klinik die Fläche aufgibt, favorisiert die Stadt Wohnhäuser für diesen Standort.

Bildtext:

Wohnen im Grünen versprechen Prospekte für dieses Grundstück auf dem Westerberg. Laut Bebauungsplan müssen zwei Bäume erhalten bleiben.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
rll


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