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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Alando plant Hotel am Pottgraben
Zwischenüberschrift:
Architektenwettbewerb schon entschieden – Heede gibt keine Stellungnahme ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am Alando Palais soll ein schickes Hotel mit mindestens 120 Betten entstehen. Bei einem Architektenwettbewerb entschied sich die Jury für den Entwurf eines Düsseldorfer Büros. Alando-Geschäftsführer Frederik Heede behandelt das Ergebnis aber als geheime Verschlusssache.
Von Rainer Lahmann-Lammert
Osnabrück. Pläne für eine Erweiterung der Event-Disco am Pottgraben gibt es schon seit Jahren. Der Stadt liegt auch daran, dass das provisorische Gastronomie-Zelt auf der Rückseite einer dauerhaften Lösung weicht. Aus diesen Plänen entstand die Idee, auf dem Parkplatz an der Niedersachsenstraße ein Hotel zu errichten, in dem auch die Küche und das Restaurant für den Disco-Betrieb untergebracht werden.
Um am Pottgraben ein anspruchsvolles Ensemble zu schaffen, drängte die Stadt, einen begrenzten Architektenwettbewerb zu veranstalten. Fünf Büros aus Osnabrück, Ibbenbüren, Hamburg und Düsseldorf beteiligten sich daran. Finanziert wurde das Verfahren vom Alando Palais und der Fun Company.
Schon im April tagte das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Heiko Reinders. Das Osnabrücker Büro Kolde kam dabei auf Rang zwei. Für die Realisierung ist der Entwurf der Düsseldorfer Bürogemeinschaft RKW Rhode Kellermann Wawrowsky vorgesehen. Die Jury zollt ihm überschwängliches Lob für die äußere Gestaltung. Als " sympathisch" bezeichnet sie, dass sich das Gebäude " zurückhaltend absetzt" vom vorhandenen Baukörper und ihm entsprechend seine Bedeutung lässt.
Dem Kompliment für die Form folgt ein Tadel für die fehlende Funktionalität. An diesem Punkt sollen die Düsseldorfer Architekten nachbessern. Wie es heißt, wird der überarbeitete Entwurf nächste Woche fertig sein.
Alando-Geschäftsführer Heede wollte gestern keine Stellungnahme zu den Erweiterungsplänen abgeben. Auf seinen Wunsch hielt sich auch Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, an das vereinbarte Stillschweigen. Schürings bestätigte jedoch, dass die Erweiterungspläne eine Änderung des Bebauungsplans notwendig machen.
Nach den derzeitigen Festsetzungen gilt das Alando noch immer als Hallenbad, obwohl schon 1997 der Stöpsel gezogen wurde. Im Bebauungsplan soll auch verankert werden, dass der Fußweg zur Heinrich-Heine-Straße erhalten bleibt und dass die Hase nichtüberbaut werden darf.

Bildtext: Mit einem Hotelbau auf diesem Parkplatz will das Alando Palais sein Platzproblem lösen. Die Entwürfe hält Geschäftsführer Heede noch zurück. Foto: Lahmann-Lammert
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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